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Zeit mit Kindern – Warum Väter mehr bleibende Erinnerungen kreieren

Shownotes

Was waren eigentlich die schönsten Momente, die unsere Kinder mit uns erlebt haben? Und was bleibt hängen, wenn wir an die Zeit mit unseren eigenen Eltern zurückdenken? Auffällig ist, dass viele der „krassen“, besonderen Erinnerungen oft mit unseren Vätern verknüpft sind: Abenteuer, Ausflüge, Highlights. Und das, obwohl unsere Mütter meist den Löwenanteil der alltäglichen Care-Arbeit übernommen haben. Wie kommt man aus dieser unfairen Nummer wieder raus? Wir sprechen über Dopamin-Momente, darüber, wo Kinder sich wirklich geborgen fühlen – und klären ein für alle Mal die Frage: Was zählt eigentlich als Kuschelzeit?

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Transkript anzeigen

00:00:01: Warum gibt es die Welt?

00:00:03: Papa, ich hab dich lieb.

00:00:05: Mama macht die Arbeit und Papa macht den Quatsch.

00:00:08: Beste Vaterfreuden.

00:00:10: Der langweilige Podcast

00:00:11: übers Vatersein.

00:00:12: Ja!

00:00:13: Ja!

00:00:14: Ja!

00:00:14: Ja!

00:00:14: Ja!

00:00:15: Ja!

00:00:15: Ja!

00:00:15: Ja!

00:00:15: Hast du Papa?

00:00:15: Weißt du, dass wir auch manchmal Wein singen, dir?

00:00:19: All dies ran, alle die schlafen.

00:00:22: Setzt dich bitte hin.

00:00:23: Hallo und herzlich willkommen zu Beste Vaterfreuden.

00:00:26: Hallo.

00:00:27: Ich las neulich am Tisch mit meiner Tochter Max und ich habe so ein emotionales Video davor gesehen, irgendwo auf Social Media, wo der Sohn gefragt wurde, was war sein schönster Moment, an den er sich erinnert mit seinem Vater, oder?

00:00:41: Und der Sohn hatte so aufgezählt, ja, da gab es diesen einen Trip, da sind wir campen gegangen und wir haben zusammen Fisch gefangen und dann kam die Kamera.

00:00:52: und zeigte so auf den Vater.

00:00:53: und du hast schon gemerkt, wie der Vater angefangen hat zu zittern und dann hat er sich so die Tränen weggewischt.

00:00:58: Und er hat nicht angefangen zu weinen, weil das vielen auch der schönste Moment war, sondern, weil er sich daran erinnert hat, dass er das schon ganz, ganz lange nicht mehr mit seinem Sohn gemacht hat, dass er sich da so irgendwie nicht mehr daran erinnert hat, was so wesentlich ist und ist einfach vielen anderen Sachen nachgegangen.

00:01:17: Was ich so cool fand an der Frage, war wirklich mal darüber nachzudenken, was war eigentlich so der schönste Moment, an den ich mich erinnere, meiner Tochter aus den letzten zwölf Monaten?

00:01:27: Aber ich frag dich zuerst, was würdest du sagen war der schönste Moment?

00:01:31: Mit deinem Sohn.

00:01:31: Und was war der schönste Moment mit deiner Tochter?

00:01:34: Oder vielleicht was auf?

00:01:34: was Gemeinsames?

00:01:35: Wir müssen auf jeden Fall den gleichen Algorithmus haben, weil ich habe dieses Video auch gesehen und wir sind auch Tränen in die Augen geschossen, weil es so ein exklusiver Moment war.

00:01:44: Ich glaube, den kennen viele Eltern und planen sich damit diesem schlechten Gewissen, verbringe ich genügend wertvolle Zeit oder wertschätzende Zeit oder sinnvolle Zeit in meinen Kindern.

00:01:53: Und ich hab mich genau in dem Moment auch gefragt, wie würden meine Kinder mir diese Frage beantworten?

00:01:57: Ich hab diese Frage noch nicht an sie gestellt, ich wollte das noch machen.

00:02:00: Was wir immer machen an Silvester, wir haben so ein Glas, das haben wir letztes Jahr zum ersten Mal eingeführt, wo jeder rauf schreibt, was er sich fürs nächste Jahr vorn nimmt.

00:02:08: Und das ruhen wir dann immer an Silvester raus und gucken, hey, was davon hat geklappt.

00:02:12: Und das haben wir dieses Jahr auch gemacht.

00:02:13: Und auf meinem Zettelstand unter anderem, dass ich mit meiner Tochter einmal pro Monat eine Unternehmung machen möchte.

00:02:20: Und jetzt kannst du mal raten, wie viele ... Unternehmungen wir pro Monat im letzten Jahr gemacht haben.

00:02:25: Nur wir beide, nur Vater, Tochter.

00:02:28: Fünf?

00:02:28: Ja, nicht mal.

00:02:29: Es waren drei, glaub ich.

00:02:30: Ich hab mir noch eine vier am Muggelt.

00:02:33: Aber es war nicht mehr.

00:02:33: Das war

00:02:34: von der Schule abholen alleine, als ich seinen Sohn

00:02:36: hatte.

00:02:36: Exakt, genau.

00:02:37: Von der Schule abholen alleine fürs übliche Schwimmen gehen, ein paar mal klettern.

00:02:43: Dieses Video hat im Prinzip auch genau das hochgeholt, wo ich mich auch gefragt habe, ist das zu wenig?

00:02:47: Ist das zu viel?

00:02:48: Und ich habe jetzt wieder auf diesen Zettel geschrieben, ja, einmal pro Monat eine feste Aktion mit meiner Tochter, weil... Meine Frau hat diese Aktion mit ihrer Tochter, die sind regelmäßig im Stall und sind stunden unterwegs.

00:03:00: Und ich hab das irgendwie die letzten zwei Jahre versäumt.

00:03:03: Ich hatte aber auch gar nicht so ein schlechtes Gewissen gehabt bis zu dem Moment.

00:03:06: Ich hab's auch immer noch noch nicht so richtig, weil du hast es vorhin schon ein bisschen eingerahmt.

00:03:10: Es ist ja nicht so, dass wir als Familie nicht sehr viel Zeit miteinander verbringen.

00:03:14: Aber so dieses eins zu eins erleben, ist einfach krass hinten runtergefallen.

00:03:18: Und das klassische Ding, ich glaub, dass es bei dir auch ähnlich ist, Schwimmen gehen.

00:03:22: Und wir haben jetzt angefangen, dass wir einmal die Woche nicht planchen gehen, sondern wirklich schwimmen gehen, wo wir abends auch zu einer späteren Zeit, das ist glaube ich auch was Schönes für meine ältere Tochter, das ihr ja auch merkt, sie ist mittlerweile älter, wir gehen dann so um zwanzig Uhr oder neunzehn Uhr dahin und machen wirklich Bahnschwimmen, also eine Stunde lang Bahnschwimmen, also zwanzig Bahnen, das dauert nicht eine Stunde und danach noch ein bisschen planchen.

00:03:41: Und das soll jetzt das erste feste einmal die Woche Ding sein.

00:03:45: Das heißt auf die Frage zurückgeworfen, ich erinnere mich daran, dass die letzte Woche das erste Mal mit meiner Tochter Dieses eigenes eingeplant habe, dass wir fest schwimmen gehen und das haben wir auch schon gemacht.

00:03:55: Und mit meinem Sohn ist es ein bisschen einfacher.

00:03:59: Auch da kann ich mit des amogeln.

00:04:00: Ich bin ja Fußballtrainer.

00:04:01: Das heißt, ich bin fast jedes Wochenende mit ihm in Anführungszeichen alleine auf irgendwelchen Fußballveranstaltungen.

00:04:07: Einmal die Woche bin ich Trainer in seiner Mannschaft.

00:04:09: Das heißt, auch da kann ich mit des amogeln.

00:04:11: Und ansonsten haben wir auch viele.

00:04:13: Brettspielerabend oder auch dann gemeinsames Interesse, wo wir nicht zwei, drei, vier Stunden teilweise ein Brettspiel gemeinsam spielen.

00:04:19: Wozu ich versucht habe, meine Tochter zu bringen, aber die hat da nicht so ein Interesse dran.

00:04:23: Das heißt, da kann ich auf jeden Fall sagen, du war letzte Woche das neue Andor, drei Stunden.

00:04:28: Von daher gibt es diese Momente, aber so ein expliziten Hey, wir sind draußen in der Wildnis, waren zelten, haben Holz gehackt und haben Fische geangelt.

00:04:36: Das konnte ich nicht hervorholen.

00:04:37: Ja, muss es ja auch nicht.

00:04:38: Und ich finde immer bei solchen Fragen an Kindern wird deutlich.

00:04:42: dass es gar nicht so große Momente sind, die man kreieren muss, damit schöne Erinnerungen entstehen.

00:04:47: Also, wenn ich an meine Kindheit denke und da an meine schönsten Erinnerungen zurückdenke, dann waren es ganz häufig so familienfeste, wo es so ein warmes, geborgenes Gefühl gab, wo alle da waren und wo irgendwie so ... Alles irgendwie schön war.

00:05:01: Da wurde einem ein Planspecken eingerichtet, wo ein bisschen warmes Wasser drin war.

00:05:06: Man ist zusammen in den See gesprungen.

00:05:07: Man hat zusammen gegrillt.

00:05:09: Man konnte Johannes Bern abflücken von den Sträuchern.

00:05:13: Man ist auf dem Grund getaucht, hat Muscheln ertaucht.

00:05:16: So eine Erlebnisse waren es bei mir ganz, ganz früher.

00:05:19: Oder auch wenn mir mein Vater das erste Mal gezeigt hat zum ersten Mal Inline nachfahren.

00:05:24: Zum ersten Mal Snowboarding.

00:05:26: Oder ich ... tatsächlich auch so größere Sachen gemacht haben.

00:05:29: Alleine Motorrad fahren dürfen in der Türkei damals ohne Führerschein.

00:05:33: So eine Sache war schon besonders.

00:05:36: Und die waren halt auch größer, wenn ich mich so zurück erinnere.

00:05:39: Aber manchmal waren es auch so ganz einfache Sachen so, wenn ich meinen Vater auf die Arbeit begleitet habe, Mittagspause machen und dann sehe ich irgendwie, was vom Imbiss aussuchen zu dürfen.

00:05:48: Wie war das für dich, deinen Vater bei der Arbeit zu besuchen?

00:05:52: War das was du dann ... Stolz auf deinen Vater oder welches Gefühl war da am dominantesten?

00:05:56: Weil ich erinnere mich auch an die Besuche bei meinem Vater.

00:05:59: Also es ist ja bei mir so gewesen, dass ich dann gleich morgens mitgegangen bin und den ganzen Tag über ihn begleitet habe.

00:06:07: Ich habe ihn eher mehr beobachtet.

00:06:08: Das ist so eher aus Neugierde.

00:06:11: Ich weiß gar nicht stolz, glaube ich, war da nicht, sondern ich habe versucht, ein paar Sachen nachzumachen.

00:06:16: die er so gemacht hat und hat mir immer angeguckt, wie er so geredet hat und wie er so in die Räume gekommen ist und was da so los war.

00:06:22: Häufig waren die Situationen ultra krass überfordert oder beängstigend.

00:06:27: Der ist auch dann mal in der Wohnung rein und da war Chaos oder ultra verraucht, überall Lagenflaschen und so.

00:06:35: Er hat sich so Mietangelegenheiten gekümmert.

00:06:37: Also er war kein Mieteintreiber, sondern hat in der Hausverwaltung was gemacht.

00:06:41: Das klingt jetzt so mysteriös, aber

00:06:44: es war auf jeden Fall spannend und aufregend.

00:06:46: auf jeden fall auf jeden fall spannend manchmal zu aufregend

00:06:50: weil ich erinnere mich wenn ich mein vater besucht habe.

00:06:52: der hat in der behörde gearbeitet bei den berliner wasserbetrieben und ich erinnere mich nur an gähnende lange weile.

00:07:00: es waren lange gezogene flure mit diesen Ich glaube, jeder kennt es aus Ämtern mit diesen Schildern, wo die Zahl und darunter die Art der Arbeit, die der Mitarbeiter dort ausführt.

00:07:11: Und der

00:07:12: einschliefende Geruch schon in den Gängen.

00:07:14: Boah, der einschliefende Geruch.

00:07:15: Dann kommst du in diesen Raum, Schreibtische.

00:07:18: Es gab eine Zeit, da gab es ja auch noch gar keine Computer.

00:07:19: Das heißt, es waren dann Zeichenbretter waren.

00:07:22: Das war das einzige Spannende, so Zeichenbretter, weil er ja auch viel technisch gezeichnet hat.

00:07:27: Und ansonsten war das so ein... Also... Ich erinnere mich an die Besuche meines Vaters auf der Arbeit an ... Boah, ist das langweilig.

00:07:33: Wie

00:07:34: an Nüchtern, oder?

00:07:35: Ja, total.

00:07:36: Krass.

00:07:37: Na ja.

00:07:38: Und wenn du jetzt noch mal so an deinen Kindheit denkst, was war so die schönste Erinnerung für dich?

00:07:44: Bezogen auch auf dieses Video, was du vorhin angedeutet hast und auch noch mal die Überlegung, was hab ich mit meinen Kindern gemacht, muss ich natürlich auch daran denken, was haben meine Eltern und auch meinen Vater vor allem mit uns gemacht.

00:07:52: Und der hat natürlich sehr viel Sport gemacht.

00:07:54: Aber was auf jeden Fall das Prägnanteste war, ist das Segeln, so einen großen ... Stellenwert eingenommen hat.

00:08:00: also nicht nur dass er uns zum segeln gebracht hat nämlich dass wir dann in einem verein waren und selber das segeln gelernt haben durch trainer sondern dass er von klein auf uns mitgenommen hat.

00:08:11: der hatte ein bot und wir waren ganz oft Als familie mit diesem bot auf der hafe in berlin unterwegs und das war auch super schön.

00:08:18: wir sind dann glaube ich jedes wochenende fast eine zeit lang und unter der woche auch manchmal gesegelt dann mit hinterherziehen im wasser.

00:08:25: Boot mitnehmen was man reinschmeißen konnte ständig im wasser schwimmen.

00:08:28: Ganz oft auch alleine, ich war auch ganz oft mit meinem Vater alleine auf diesem Boot segeln, auch übernachten auf diesem Boot.

00:08:34: Und das musste ich so als Parallele ziehen zu diesem Video, wo wir auch über Campen und gemeinsam Zeit verbringen.

00:08:39: Und einfach nur in dem Moment sein, das gab's ganz, ganz viel.

00:08:43: Und ich hab da noch mal überlegt, so wie so ich eigentlich dieses, und ich glaub, das haben ja alle Eltern irgendwann, was wurde ihnen mitgegeben?

00:08:51: Und was möchten sie auch weiter tragen, vielleicht auch übergeben an ihre Kinder?

00:08:55: Und ich hab mich dann auch gefragt, warum ich das eigentlich nicht in mein Leben so integriert habe, dass ich das an meine Kinder weitergeben kann.

00:09:00: Also dieses Thema Segeln und, klar, Wasser, wenn wir in den Pool springen oder wenn wir schwimmen gehen, ist auf jeden Fall immer noch ein großes Thema.

00:09:06: Aber es ist jetzt nicht so dieses allumfassende Natur erleben, wie es mit meinem Vater war.

00:09:11: Und das ist auf jeden Fall mit das Prägnanteste, was ich erlebt hab mit meinem Vater.

00:09:14: Und was wäre es mit deiner Mutter?

00:09:17: Genau, hab ich mich gerade auch gefragt.

00:09:20: Leider kommen wir nur direkt ... Diskussion und Gespräche an unserem Estisch in den Kopf also wie wir da sitzen und wirklich auch über alles reden und auch über alles sehr tief und irgendwie vieles sehr problemen behaftet.

00:09:37: Aber das ist das prägnanteste Ereignis.

00:09:39: meine Mutter hat glaube ich mit uns so richtig Aktion.

00:09:42: alleine hat meine Mutter mit.

00:09:44: Ich will nicht sagen, mit mir nie gemacht, aber ich erinnere mich.

00:09:47: Sie war bestimmt mit uns im Zoo und hat Ausflüge mit uns gemacht ins Aquarium.

00:09:53: Aber es gab nicht so, hey, das ist ein Mutter-Sohnereignis, wo wir unterwegs waren.

00:09:57: Das ist so unfair.

00:09:58: Wenn die Mutter die hauptsächliche Kehrarbeit leistet und sich alle Sachen kümmert und um die Grundversorgung und darum, dass es allen gut geht und das Essen auf dem Tisch steht und den Haushalt noch schmeißt und dass man emotional geborgen ist, kreiert sie manchmal nicht wie der Papa dann, der dann so ein Freizeit Dad ist und sagt, komm, lass uns mal was Besonderes machen.

00:10:19: Diese einschneidenden Erlebnisse, weil das andere war ja wie so ein emotionales Grundrauschen, was da war.

00:10:26: Und wenn der Vater dann so ... Alle zwei Wochen mal ankommt und sagt, hey, lass uns schwimmen gehen oder hey, lass uns auf Silgeburt oder hey, lass uns in die Flughalle oder lass uns das oder das und das machen, kreiert er viel krassere, emotionale Ausreißer und damit auch in Erinnerung.

00:10:43: Ein verzerrtes Bild von wie war es eigentlich und wie habe ich mich gefühlt.

00:10:48: Und das ist unsere Chance als Väter mit wenig Zeit Einsatz.

00:10:52: viel zu kreieren, also wie jemand direkt nur selten zur Arbeit kommt und sagt so, aber da mache ich dann Unterschied, da erzähle ich mal was wichtig ist oder halt eine bedeutende Rede, die irgendwie anderen motiviert oder was auch immer.

00:11:05: Das passiert

00:11:06: auch teilweise schon, ich habe meine Tochter im Scherz irgendwie gesagt, ja gut, wenn du das so haben willst, dann gehe ich mit dir auch nicht mehr schwimmen.

00:11:12: Natürlich war das eine leere Drohung.

00:11:15: Dann geht sie mit Mama schwimmen.

00:11:18: Du weißt ganz genau, mit Mama ist es viel langweiliger, schwimmen zu gehen als mit Papa.

00:11:22: Und es ist im Prinzip genau das, dass das eigenes, höher bewährt oder anders gestaltet wird, wenn es mit der care und umsorgenden Mutter passiert, als wenn es mit dem vielleicht etwas abenteuerlustigen und grenzüberschreitenden Vater passiert.

00:11:35: Und ich hatte auch letztens erst so eine Situation wieder.

00:11:38: Ich war mit meiner Tochter Schlittschule auf einem zugefrorenen Becken.

00:11:42: Ja,

00:11:42: verdammt, ich wollte auch.

00:11:43: Ich hab es versäumt dieses Jahr.

00:11:45: Ja, war geil.

00:11:45: Übrigens.

00:11:46: Ich hab richtig Bock gebracht.

00:11:47: Das ist tausendmal geiler als eine Eishalle oder Freiluft, als was künstlicher zeugt worden ist.

00:11:53: Und das ist immer ein geiles Bild.

00:11:54: dann auf dem Becken, wo du normalerweise nie rauf darfst oder... Gehst, weil es natürlich in Berlin Schmutzwasser ist im Sommer.

00:12:01: Da würde man nicht reingehen.

00:12:02: Und war da halt laufen.

00:12:04: Letztes Jahr waren wir da schon laufen und da ist ein Kind eingebrochen.

00:12:07: Die Mutter so, ja, kannst du aufstehen?

00:12:09: Das Kind geht auch rein.

00:12:13: nur sechzig, siebzig Zentimeter tief.

00:12:15: Das heißt, es war so bis kurz unter die Brust drin, aber hat natürlich angefangen zu weinen, weil es schon Schreckerlebnis ist.

00:12:21: Aber dann hat es angefangen zu taunen und du könntest jetzt das Risiko eingehen und sagen, hey, ich gehe rauf, weil wenn man einbricht, kommt man da wieder raus und so, ne?

00:12:30: Dann war unser Nachbarskind auch noch dabei.

00:12:32: und dann habe ich gedacht, weil ich vorher eine Warnung von meiner... Echt Freundin gekriegt hab, ihr geht heute nicht mehr aufs Eis, es taut.

00:12:40: Das war so vorm frühen Morgen, wo es noch minus fünf Grad war.

00:12:43: Übertreibt man nicht.

00:12:44: Aber dann habe ich geguckt, will ich unbedingt dieses Erlebnis kreieren und damit die Sicherheit der Kinder ausspielen setzen?

00:12:53: oder will ich auch Sicherheit und Geborgenheit kreieren und gleichzeitig das Nachbarskind schützen, unsere Tochter schützen und die Gefühle.

00:13:04: von meiner Exfreundin auch mit ihrem Sicherheitsbedürfnis waren.

00:13:09: Dann habe ich halt gesagt, hey, ich werde das heute Nachmittag nochmal ganz gründlich prüfen und dann... Sag ich nochmal Bescheid und dann entscheiden wir gemeinsam, ob ich rauf gehe oder nicht.

00:13:18: Wie sieht denn so eine gründliche Eisprobe bei dir aus?

00:13:22: Ich habe so einen kleinen Akkuschrauber dabei, da bohre ich ins Eis und gucke, ob das fünfzehn Zentimeter dick ist.

00:13:28: Dann rufe ich bei der Berliner Feuerwehr an und frage, nein, ich habe einfach geguckt.

00:13:31: Dann hast du einen Probenkoffer, mit dem du dann die Dichte des Eisgenau bemessen kannst.

00:13:35: Schau, ob irgendwelche Risse drin sind mit meinem Ultraschallgerät.

00:13:38: Nein, ich habe... tatsächlich einfach geguckt, sind andere Verrückte noch auf dem Eis, und es waren da... Genau,

00:13:42: das sind nur zwei Verrückte.

00:13:44: auf das gebäste Messgerät.

00:13:46: Fand

00:13:47: es zwei so einsame Kinder drauf und haben Eishockey gespielt und ich dachte mir so, Alter, wissen die Eltern das?

00:13:53: Sonst war keiner mehr drauf.

00:13:54: Und das ist wirklich das Ding, wo alle noch drauf gehen, wenn gefühlt die Eischüchte noch fünf Zentimeter dicht ist.

00:14:00: Es waren auch ein paar Verrückte auf der Spree.

00:14:03: Einfach rüber gelatscht und da fährt immer mal wieder auch ein Eisbrecher durch.

00:14:06: Ich denke, Alter Schwede.

00:14:08: Und was war, ein paar Stunden später war ein Helikopter.

00:14:12: Natürlich.

00:14:12: Am Start.

00:14:13: Musste da Leute rausziehen.

00:14:15: Wir haben bei uns auch so einen kleinen Tümpel, so einen kleinen Park.

00:14:18: Und das auch so ein kleiner Tümpel, der ist auch genau wie du beschrieben hast.

00:14:20: So fünfzehntelmeter-Tieb, selbst wenn man da einbricht, passiert da gar nichts.

00:14:23: Und der war zu der Zeit, wo es richtig... kalt war auch richtig fett zu gefroren.

00:14:28: und mein test ob der sicher ist weil auch am rand stehen kurz mal aufs eis streten ein bisschen doller ja passt schon und dann vielleicht noch gucken ob spuren drauf sind.

00:14:37: spuren ist dann der zweite test.

00:14:39: Ja, wenn Spuren drauf sind, scheint es sicher zu sein.

00:14:41: Und wir waren dann direkt auf dem Eis und meine Frau war mit dabei, als wir spazieren waren, meinte auch, hey, ich möchte nicht, dass ihr da raufgeht und blah, blah, blah.

00:14:48: Ich so, was ist schon dabei?

00:14:49: Ich bin mit meiner Tochter da drauf.

00:14:51: Aber sie hat danach einen wichtigen Zusatz noch gesagt, ja, es ist zwar, jetzt, wenn du dabei bist, okay.

00:14:58: Aber deine Tochter lernt natürlich, ach so einen aufs Eis gehen, mit dem Fuß drauf treten, ist das Sicherheitskonzept.

00:15:04: Und das wird sie dann vielleicht, wenn sie mit einer Freundin unterwegs ist, alleine genauso Hand haben.

00:15:08: Ja.

00:15:08: Und dann ist keiner dabei, der sie retten kann.

00:15:10: Ganz ehrlich, du weißt doch, dass immer wieder Angstpropaganda von unseren ex- und derzeitigen Frauen gemacht wird.

00:15:17: Also glaub daran nicht.

00:15:18: Das ist natürlich

00:15:19: das Teil

00:15:19: der Angstpropaganda.

00:15:21: Also lass dich davon nicht leiden.

00:15:23: Wir waren bei schönstes Erlebnis mit der Mutter.

00:15:26: Gab's bei dir ein schönes Erlebnis mit deiner Mutter, wo du dich dran erinnerst?

00:15:29: Oder ist das ähnlich?

00:15:32: Also ich erinnere mich zum Beispiel, wie sie mein Geburtstag von mir ausgestaltet hat.

00:15:36: Und da gab's...

00:15:37: Ich dachte, du sagst, wie sie ein Geburtstag von mir vergessen hat und das war was ganz Besonderes.

00:15:41: Nee,

00:15:42: nee, nee.

00:15:42: Sie hat immer an die Geburtstag gedacht, auf jeden Fall.

00:15:44: Mein Vater hat's mal vergessen, mein achten Geburtstag.

00:15:47: Und wir waren da zusammen auf dem Roadtrip in den USA.

00:15:49: Er hat nicht dran gedacht und ich gratuliere.

00:15:51: Nice.

00:15:51: Nice.

00:15:52: Das war schon, ja, ganz erstaunlich.

00:15:55: Also... Ich glaube, wir hatten auch am Tag zuvor einen Streit deshalb.

00:15:58: Ich weiß noch nicht mehr, ob ich es vergessen hatte oder ob er einfach zu bockig war, warum er mich nicht gratuliert hat.

00:16:03: Aber es gäbe kein Streit der Welt, wo ich meinen Kind nicht zum Geburtstag gratuliere.

00:16:09: Also, ich wüsste... Warte mal noch zehn Jahre, wenn du deinen Kind in die Jugendhilfe abgibst, weil du mit einer neuen Frau und bla, bla, bla, was meinst du?

00:16:14: Wie viele Eltern da die Geburtstage ihrer Kinder vergessen haben?

00:16:17: Und die Kinder bis abends um dreiundzwanzig und neunfünfzig.

00:16:21: Er wird noch anrufen, ich bin mir sicher.

00:16:23: Ja, war das bei dir in einer Jugendhilfe so?

00:16:25: Ja, natürlich war das so.

00:16:26: Ja, ja, hatte ich schon angerufen.

00:16:27: Nein, nein, aber es ist ja noch Zeit.

00:16:29: Und mittlerweile kann man ja in Nachbarraum gehen, die Stimme mit KI-Erzeugen, Dekor darüber legen und dann die Kids anrufen.

00:16:36: Hey mein Schatz, ich wollte nur mal kurz durchrufen.

00:16:38: Und sie hört zu außen nebenzum, dass du das misst.

00:16:41: Das war echt wirklich traurig.

00:16:45: Das ist so rambel.

00:16:46: Und hat sie angerufen.

00:16:47: Nein.

00:16:48: Aber du hast auch immer gerne gefragt, am nächsten Morgen.

00:16:51: Ja natürlich.

00:16:52: Erste, um die Laune für den Tag einzustimmen.

00:16:55: Mama hat nicht angerufen.

00:16:56: Oder?

00:16:58: Vor allem, wenn sie mich im Dienst hatten, war es doppelt schlimm, weil der, der die Geburtstage am schlechtesten gemacht hat, war natürlich ich.

00:17:03: Es gab mehrere, wir waren ja fünf Kollegen, also ich und vier weitere.

00:17:08: Und wir mussten ja dann die Geburtstage gestalten für die Jugendlichen, die dann da waren.

00:17:12: Und natürlich, die anderen haben sich weit aus Mermür gegeben, mit Blumen kaufen, den Tisch schmücken, alles schmücken, Geschenke.

00:17:18: Und bei mir gab es halt, ah, das Geschenk, gut, das hat zum besten Fall noch jemand anders schon vorher organisiert gehabt.

00:17:23: Und dann hab ich halt, ich weiß gar nicht.

00:17:25: Also ich hatte so richtig gar keinen Bock.

00:17:26: Ich habe das nötigste gemacht, was man machen muss.

00:17:28: Ein paar Kerzen hingestellt, ein paar Sachen aufgehangen und morgens alles herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.

00:17:33: Gewünscht mit dem guten Gewissen, dass das immer noch hundertprozent mehr ist, weil es die letzten fünf Jahre zu Hause passiert ist.

00:17:39: Oh, bitte.

00:17:42: Und haben die sich gefreut oder haben die immer gesagt, auch bitte nicht, Max ist in der Gruppe mein Geburtstag.

00:17:47: Also

00:17:48: was irgendwann passiert ist, ist das schon vorher... Wenn der Geburtstag anstand, wurde gefragt, ich wollte mal kurz gucken, wer hat denn an meinem Geburtstag Dienst?

00:17:58: Und wenn der Tag auf mich viel war, so, ah ja, okay.

00:18:03: Ein Nüchtern.

00:18:04: Ich überlege gerade, also ein ganz schöner Moment mit meiner Mama, an den ich mich erinner, war, dass sie.

00:18:10: Mein Geburtstag ausgestaltet hat und es gab Pommes.

00:18:13: Pommes gab es bei uns nie, weil es viel zu ungesund war laut den Aussagen meiner Mutter.

00:18:17: Weil die Schale nicht mehr so richtig an den Kartoffeln dran war.

00:18:19: Ohne Blab.

00:18:20: Ja, ja.

00:18:21: So Ofenpommissen und nicht mal außer Fritteuse.

00:18:24: Es war irgendwie ein cooler Moment, wie wir alle so draußen saßen und wie meine Mutter sich um alles gekümmert hat.

00:18:29: Sonst erinnere ich mich so an viele Momente von körperlicher Fürsorge, wo sich mein Arm genommen hat.

00:18:39: Aber so die ganz großen Klassiker, da erinnere ich eher an meinen Vater, wo es so krasse Glücksmomente waren.

00:18:46: Wo er gesagt hat, ja, Kinder, klar, könnt ihr aus der Luke vom Wohnmobil rausgucken, oben.

00:18:52: Auf so einer französischen Landstraße gefühlt mit Hundertvierzig, wo es so wellig war.

00:18:56: Und wo man, ich weiß nicht, ob du das kennst, wenn man mit dem Auto über so Wellen rüber kachelt.

00:19:01: Und man hat so ganz kurz ein Gefühl der Schwerelosigkeit.

00:19:05: Und man hat immer so ein Gefühl, dass man kurz aus der Luke raus springt.

00:19:08: Es war in einem Eichhofen, also in diesem Kasten, der über dem Fahrerhaus eines Wohnmobils ist.

00:19:13: Und da konntest du die Dachluke aufmachen.

00:19:15: Und dadurch, dass du da drin stehen konntest, war die Kante vom Dach nur... bis zur Hüfte ungefähr.

00:19:21: Und der Rest des Körpers war wie auf der Titanic so frei, dass du die Arme gespreizt hast.

00:19:25: An solche Momente erinnere ich mich.

00:19:26: Aber es ist so unfair, weil das so High-Dopamin-Momente sind.

00:19:29: Und meine Mutter hat einfach mit ihrem Dasein eher begleitende Momente geschaffen, die ruhiger waren, aber die natürlich auch nicht so stark in der Erinnerung bleiben.

00:19:40: Nein.

00:19:40: Es ist ein

00:19:41: Bahnruf an alle Mütter, die meinen Kindern müssten sich ausruhen.

00:19:45: Was bleibt,

00:19:46: ist ein ... Ist nichts.

00:19:48: Ja.

00:19:48: Gar keine Erinnerung.

00:19:50: Muss man ganz vorsichtig sein und diese Dopaminmomente nicht nur den Federn überlassen, das ist wirklich unfair sonst.

00:19:56: Und die Federn auch regelmäßig Maßregeln, dass sie sich nicht die ganzen Dopaminmomente wegschnappen sollen.

00:20:00: Ja, die Federn vielmehr in diese Caremomente pressen und nicht in die Aktionsmomente.

00:20:04: Das müssen sich aber die Mütter auch schnappen.

00:20:06: Also, sich da auch nicht rausreden, wenn es dann darum geht, irgendwie vom Clip-Jumping zu machen.

00:20:11: Da muss dann auch die Mütter ran, nicht nur der Vater.

00:20:14: Es ist echt wirklich so unfair, weil am Ende muss man ja sagen, die... Dopaminmomente sind wie Hochsprung und die Kerrmomente.

00:20:24: Wirklich Kerrarbeit ist wie ein Iron Man.

00:20:27: Einfach so fucking anstrengend und so langwierig.

00:20:31: Also ich meine Hochsprung ist auch anstrengend, aber für einen kurzen Moment.

00:20:35: Und gleichzeitig braucht es natürlich auch Vorberatung bla bla bla, aber Kerrarbeit ist der Iron Man unter den Arbeiten.

00:20:41: Ja,

00:20:41: vor allem also du hast es ja auch gerade beschrieben mit den Geburtstag und ich meine es sind ja eigentlich auch.

00:20:45: Dopaminmomente, die sind zwar wiederkehrend nur einmal im Jahr, aber es geht ja nicht nur um Geburtstage, es gibt ja Ostern, Weihnachten, Nikolaus gehört dann noch dazu und vielleicht gibt es dann noch den Geburtstag von den Geschwistern, der ja irgendwie auch präsent ist dann für das andere Kind.

00:21:00: das hat alles die mutter gemacht hat auch alles meine mutter gemacht und gerade als mich das beschrieben hast ist mir das natürlich nicht eingefallen dass es diese momen die habe ich einfach selbstverständlich hingenommen.

00:21:08: das ist völlig normal das gehört dazu und ist nichts besonderes.

00:21:12: und die einzigen erinnerung die irgendwie mir bleibt ist dass meine mutter mit ihrem tisch saß und probleme besprochen hat was ja nicht der fall ist.

00:21:18: also es gab ja auf jeden fall mehr als nur das.

00:21:21: aber es ist so verwaschen und verschwommen und bei meinem vater sind sie.

00:21:25: Und selbst die, und das ist für mich das Erstaunliche, selbst die negative Momente, die ich mit meinem Vater erlebt habe.

00:21:28: Die eigentlich mit viel Tränen und Trauer und Wut auch auf meinem Vater versehen sind.

00:21:32: Da gibt's ziemlich zwei.

00:21:33: Einmal hat er uns beim Skifahren super spät.

00:21:35: Wir waren alle komplett kaputt und ich bin so fast einen kompletten Berg runtergeputzt, weil ich so unaufmerksam war.

00:21:40: Und es gab auch krassen Stress mit meiner Mutter, dann unten im Tal.

00:21:44: Und trotzdem ist mir dieser Moment hängen geblieben als aufregend und irgendwie spannend und auch als cooler Moment im Nachhinein.

00:21:49: Und auch der zweite, der mir einfällt, dass mein Vater mich im Herbst, wo es eiskalt war, als wir auf dem Boot waren, losgelassen hat und ich bin ins Wasser gefallen, am Steg und klitschnass und auch das ganze Drum herum, sie abtrocknen und weinen und trenen.

00:22:01: Auch das ist ein Moment, an dem ich bildlich noch heute erinnere und den auch nicht.

00:22:05: negativ absteppelt wurde, sondern eher als Bonding Experience mit meinem Vater,

00:22:09: die gab

00:22:10: es nicht mit meiner Mutter, die ja alles dafür getan hat, dass so eine Momente nicht kreiert werden, sondern ganz im Gegenteil, dass möglichst alles sicher und safe ist.

00:22:18: Es ist wirklich unfair, dass Väter diese Momente häufiger auf ihre Seite ziehen und gleichzeitig unsere Mütter zumindest mehr im Hintergrund gearbeitet haben und dann nicht so auffällig waren.

00:22:30: Max, das ist auch der Grund, warum ich gesagt habe, ich schnappe mir alle Geburtstage unserer Tochter, um dort so diese Momente zu kreieren, die dopaminelastig sind.

00:22:39: Aber ich mache natürlich nicht den Fehler, dass ich mich irgendwo im Hintergrund aufhalte und Pommes in den Ofen schiebe, sondern dass ich mich schön in Vordergrund spiele.

00:22:47: Das ist ja ganz klar, ne?

00:22:49: Richtig schön.

00:22:50: Aktionsgeburtstag.

00:22:52: Auch auf den ganzen Bildern bin ich immer ganz vorne mit drauf, weil die guckt man sich ja später an und das verklärt ja auch die Erinnerung.

00:22:58: Ah, Papa war so präsent dabei, das war es wirklich.

00:23:00: Der hat ja wirklich immer alles gemacht.

00:23:02: Der hat für die tollen Geburtstage gesorgt, war mit mir im Stielerlaub.

00:23:05: Übrigens, gerade mal was meine Tochter gesagt hat, ich habe sie nämlich gefragt, was ist deine schönste Erinnerung?

00:23:10: Du hast sie gefragt, du Schlawiner.

00:23:12: Also ich würde direkt auf dieses, ich weiß gar nicht, wie es nennen soll, Flu.

00:23:16: ...ding, wo du zum Geburtstag warst, benennen.

00:23:19: Oder wahrscheinlich einen, wahrscheinlich der Südafrika-Örlaub als Zeites.

00:23:23: Ey, woher wusstest du das?

00:23:25: Ich weiß, wenn so prägnante Ereignisse mich sogar mich beeindruckt haben.

00:23:30: Sie bleiben auch mir in Erinnerung.

00:23:33: Haben auch bei dir für eine kurze Dopaminausschüttung gesagt.

00:23:36: Tatsächlich war das genau wie O-Ton.

00:23:38: Ich weiß nicht, ob es mein Geburtstag war,

00:23:40: nee.

00:23:41: Es war Südafrika.

00:23:43: Und ich dachte mir, okay, so.

00:23:44: Erzieht man verzogene Kinder, dass das so bleibende, schöne Erinnerungen sind.

00:23:49: Ich hatte mir gewünscht, dass sie sowas sagt wie, ich mag es eigentlich, wenn wir irgendwie auf der Couch liegen und ein bisschen kämpfen und kuscheln und Kitzel alarm ist.

00:23:59: Aber das ist halt der Trick unseres Gehirns.

00:24:02: Und gleichzeitig, wir erzählen das hier so alles mit Humor, sind ja diese ruhigen, oxytozin Momente, wo Bindung kreiert wird, was tatsächlich ... Klischeehafterweise manchmal durch die Sozialisierung, die wir als Gesellschaft erfahren haben, häufiger von der Mutter erzeugt wird und auch häufiger erzeugt wird von dem Elternteil, der einfach mehr da ist, mehr körperlich, auch physisch präsent da ist.

00:24:29: Und die sind auch ganz wichtig, kreieren, aber nicht immer die gleichen erinnerungsfähigen Momente.

00:24:37: Und irgendwie ist es doch sau unfair.

00:24:40: Ich frage mich auch gerade, wenn man die Kinder fragen würde.

00:24:44: Ich habe mein Mikrofon mal so ein bisschen zur Seite.

00:24:48: Ich frage mich auch gerade, ob die Kinder, wenn man sich wirklich ehrlich fragen würde, welche Momente sie lieber hätten, hätten sie lieber nur Actionmomente, an die sie sich zurück erinnern, oder Momente, wo man gemeinsam mit dem Vater, Mutter oder der Familie Zeit verbringt, was ja viel mehr Raum einnimmt, ob sie lieber diese Momente hätten.

00:25:05: Und ich hoffe und ich glaube fast auch, wenn ich auch so in mich rein horche, dass wahrscheinlich die Momente, wo man einfach nur gemeinsam Zeit verbringt, dass die am Ende die sind, die man sich auch wünscht.

00:25:15: Man möchte natürlich auch diese Inselmomente haben, aber ich weiß nicht, ob ich wirklich ein Kinder will oder mir das für mich selber, kann ich mir das nicht vorstellen, wo ich nur die ganze Zeit Action haben will.

00:25:24: Also, ne?

00:25:25: Man kann ja die Frage dann einfach nochmal anders stellen.

00:25:28: Nicht wo hast du die schönsten oder was war der schönste Moment mit mir, sondern wo hast du dich vielleicht auch als Kind geborgener gefühlt?

00:25:36: bei deinem Vater oder bei deiner Mutter?

00:25:37: Was würdest du sagen?

00:25:39: Da würde ich sagen, bei meiner Mutter.

00:25:41: Und da schließt sich wahrscheinlich auch der Kreis.

00:25:44: Ja,

00:25:45: also ich hab mich auch geborgener gefühlt bei meiner Mutter.

00:25:48: Bei meinem Vater gab's zwar mehr Action, aber da war ich auch viel häufiger auf mich allein gestellt.

00:25:54: Im Sinne von, Jo, das kriegst du ja schon hin, bist ein großer Junge.

00:25:58: Ja, mach einfach mal, und wenn was passiert, dann denkst du dir was aus.

00:26:02: Oder, da liegen dreizig Euro, dann gehst du dir selber Essen holen.

00:26:06: Oder, oder, oder, ne?

00:26:09: Ich erinnere mich einmal, dass ich mit meinem Vater wirklich zusammen shoppen gegangen bin.

00:26:14: So Klamotten shoppen, sonst immer alleine, so wenn es darum ging.

00:26:18: War natürlich auch praktisch, weil dann konnte keiner sagen, die Hose ist zu teuer.

00:26:22: Dann habe ich halt nur eine Hose gekauft und nicht wie aufgetragen, irgendwie ein Pulli, so eine Hose.

00:26:26: Aber Geborgenheit ging tatsächlich mehr von meiner Mutter aus.

00:26:31: Würdest du sagen, du kreierst Geborgenheit oder eher Actionmomente?

00:26:35: Ich würde auch sagen, ich kreiere eher Geborgenheit, aber... Auch Actionmoment, aber ich glaube im Verhältnis zu dem, wie es bei meinen Eltern war, habe ich auf jeden Fall weitaus mehr Geborgenheit zum Moment als mein Vater für uns kreiert hat.

00:26:47: Nicht, dass er die nicht kreiert hat, aber der Spagat zwischen meiner Mutter und meinem Vater war da weitaus größer und der ist bei uns.

00:26:54: kleiner, aber in beide Richtungen.

00:26:55: Es ist ja auch nicht so, dass nur ich die Actionmomente kreiere.

00:26:58: Also meine Frau macht auch weit aus mehr, was das angeht, als meine Mutter zum Beispiel.

00:27:02: Und ich glaube, das ist auch ein gesellschaftliches Formel, was ich entwickelt hatte die letzten Jahre.

00:27:06: Also ich glaube, auch viele Mütter sind mittlerweile viel, viel aktiver und nicht mehr in dieser klassischen, der Vater geht arbeiten.

00:27:12: Ich mache hier die Kehrarbeit bis abends, achtzehn Uhr und dann bin ich K.O.

00:27:15: und leg mich ins Bett und am Wochenende habe ich mal Ruhe, weil der Mann mal einen Ausflug mit den Kindern macht.

00:27:19: Ich glaube, das hat sich schon... ein bisschen verändert, dass mittlerweile entweder gemeinsam die Dinge unternommen werden oder auch mehr die Mütter auch in die Rolle gekommen sind, Momente mit den Kindern zu kreieren.

00:27:30: Zumindest ist es bei uns so.

00:27:31: Also wenn ich überlege, dass meine Frau ja auch vor allem auch mit meiner Tochter viel mehr Actionmomente hat als ich, bei mir ist es immer konzentriert auf Urlaube.

00:27:38: Aber wenn ich mir so den Alltag angucke, alleine die ganzen Aktionen um dieses Pferdethema herum, da kann ich gar nicht mithalten.

00:27:46: Warst du jetzt schon mal auf dem Reiten oder noch nicht?

00:27:48: Doch doch, ich bin auf dem Pferd mal geritten.

00:27:50: Das wurde auch von meiner Tochter und meiner Frau.

00:27:52: Es war sehr humorvoller Tag für die.

00:27:54: Die haben sich zu Tode kaputt gelacht.

00:27:56: Auch wenn ich gar nicht so eine schlechte Fugue gemacht habe, würde ich behaupten.

00:27:59: Aber sie fanden es halt mega albern, wie das aussah.

00:28:02: Und es war ja auch so, das Pferd ist gerade mal so auch für mich.

00:28:05: Also ich glaube, ich dürfte es reiten, aber ich bin schon maximales Gewicht für dieses Pferd.

00:28:11: Das Armenvieh.

00:28:11: Hast du

00:28:12: deswegen auch so runtergehungert in letzter Zeit?

00:28:14: Ja, genau.

00:28:16: Dass es mich auch wirklich nicht mehr tragen kann, damit ich da auch ja nicht mehr in die Verlegenheit kommen muss, mich auf dieses Pferd zu setzen.

00:28:22: Und so ganz konkret geguckt, wo würdest du sagen, kreierst du Geborgenheit?

00:28:26: Wann sind so Geborgenheitsmomente mit deinen Kindern?

00:28:30: Also im Alltag erlebe ich das schon, dass auch beide meine Kinder ja... ständig und immer wieder Kuscheln kommen wollen oder sich zu uns gesellen.

00:28:41: Jetzt müsste man noch überlegen, was ist alles Geborgenheit?

00:28:43: Also ich glaube auch Geborgenheit ist auch Verpflegung und auch Momente kreieren, in denen sie... so sein dürfen, wie sie sind, ohne dass das irgendwie bewertet oder abgewertet wird.

00:28:53: Humor ist auch eine Ebene von Geborgenheit, auch Kritik äußern dürfen, also auch meine Tochter ist sich nicht zu schade auch mal irgendwie zu sagen, hey Papa, so und so und hier und da und das war nicht cool.

00:29:05: Und auch das wird das nicht irgendwie beantwortet mit, hey das möchte ich nicht, du bist ja so lange dumm.

00:29:12: Und auch mal respektlose Momente dürfen auch mal sein, also nicht im Sinne von Beleidigung oder so, aber ich find's auch cool, wenn meine Tochter mich verarscht oder sich auch mal traut, Kontra zu geben, also nicht auch mal, sondern auf jeden Fall immer und so viel sie möchte.

00:29:25: Und ich glaube, diesen sicheren Rahmen schaffen ist das Wichtigste an Geborgenheit, dass die Kinder immer das Gefühl haben, sie dürfen alles sagen, dürfen sich verhalten, wie sie wollen, dürfen sein, wie sie wollen, dürfen aussehen, wie sie wollen, ohne dass es von den Eltern... Kritik geäußert wird, die vor allem den eigenen Selbstwert angreifen.

00:29:45: Das ist ja ganz häufig so, dass wenn die Kinder irgendwie was sagen, sich Eltern da gegen sehr, sehr stark wehren, dass sie viel mehr mit dem eigenen Selbstwert der Eltern zu tun hat als mit der Aussage der Kinder.

00:29:57: Und es wird in der Pubertät auf jeden Fall noch eine krasse Challenge, das Aussagen der Kinder gerade gegen Richtungen der Eltern, wo, ja, du weißt nicht, mir fällt jetzt nichts Konkretes ein, aber es wird mit Sicherheit Sachen geben, die meine Kinder dann uns an den Kopf werfen werden, ihr seid hier immer nur und ihr wisst eh immer alles besser und blau, blau und das auch das am Ende nicht beantwortet wird.

00:30:18: Natürlich ist ein respektvoller Umgang gewünscht, aber... Die Antwort muss dann nicht in den Konflikt in erster Linie ausarten und ein gegenseitiges aufwiegen und sich aneinander abreiben, sondern im besten Falle schafft man das gerade immer wieder zu verstehen.

00:30:33: Hey, da ist eine Entwicklung, da ist eine Veränderung gerade.

00:30:36: Das muss ich nicht alles hundertprozentig zu mir nehmen.

00:30:40: Und das ist auch eine Erfahrung, die ich aus der Jugendhilfe gemacht habe.

00:30:41: Also da habe ich zum Glück den Vorteil, da gab es so viele Konflikte und auch so viele Situation, wo ich auch hart angegangen wurde und beleidigt wurde von den Kindern.

00:30:50: Und zwei, drei Stunden später aber saß man wieder am Tisch zusammen und hat gelacht und rumgealbert und es gab dann auch Raum für Entschuldigungen.

00:30:57: Und ich glaube, das ist super wichtig, um gerade in dem Kontext sich auch ausleben zu dürfen für Kinder, dass sie das in dem Raum dürfen, weil es ein Schutzraum ist, in dem sie sich bewegen können und auch mal Grenzen austesten, die sie dann draußen hoffentlich so nicht erleben.

00:31:11: Ja, ein Nummer Prozent bin ich bei dir.

00:31:13: Ich habe gerade überlegt, wo ich ... Geborgenheit für meine Tochter kreiere.

00:31:17: Und ich denke immer an so kleine Momente, zum Beispiel, wenn ihr morgens kalt ist ... ... und sich umzieht, ... ... wir machen uns meistens zusammen im Bart ready, ... ... dann kommt sie gerne noch mal ... ... und wird so in die Arme genommen, ... ... dass ich sie so umhülle.

00:31:29: Oder ... ... wenn ich sie morgens ... ... nach oben zum Frühstückstisch trage.

00:31:35: Oder ... ... manchmal ist es auch einfach ... ... nachmittags abends auf der Couch liegen, ... ... was lesen oder einfach nur da liegen.

00:31:42: Kitzelattacken.

00:31:43: Ich merke schon, dass meine Sprache von Geborgenheit sehr physisch ist.

00:31:47: Verbal auch, glaube ich, wenn sie was hat und ich ihr wirklich ohne ein Geschränk zuhöre ohne Ablenkung.

00:31:56: Was ist noch Geborgenheit, auch so dieses Umsorgen mit Nahrung zu gucken, wenn sie zu Hause ist, hast du Hunger oder was möchtest du essen und auch so kleine Snack.

00:32:08: Tablets machen, wo so verschiedene Sachen drin sind, auch Nahrung, überhaupt Abendessen, Frühstück, dann Boxen in die Schule mitgeben und die auch lecker sind, wo ich weiß, was ich mag.

00:32:19: Auch das schafft ein Gefühl von Geborgenheit.

00:32:22: Absolut.

00:32:23: Also diese Brotboxen, so ätzend sie auch sind, sind eigentlich ein kleines Geborgenheitsgefühl, was man jeden Tag mit gibt und auch mitgeben muss.

00:32:31: Ja.

00:32:32: Wenn du jetzt gerade das Thema schlafen, und lesen aufgemacht hast habe ich meine frage meinen sonen macht.

00:32:38: mit meinem son habe ich regelmäßig jeden abend eigentlich die diskussion.

00:32:41: wenn wir gemeinsam lesen meistens so eine halbe stunde sage ich das ist schon kuschelzeit.

00:32:46: und zwar liegt er bei mir auf der schulter mit seinem kopf und ich lege meinen armen um ihn rum sodass sein buch so fast schon auf meinem armen abgelegt wird und ich habe in der linken hand mein buch und das da liegen wir.

00:32:56: dann haben halbe stunde zwanzig minuten und lesen gemeinsam.

00:32:59: wie blätterst du um?

00:33:01: Ich lese auf dem Tablet oder auf einem.

00:33:03: Ja.

00:33:05: Aber kannst du das mit einer Hand machen?

00:33:06: Ja, das krieg ich schon da.

00:33:08: Ja, das krieg ich hin.

00:33:11: Ja, sagt dann immer am Ende, das war aber noch keine Kuschelzeit.

00:33:13: Die Kuschelzeit beginnt erst jetzt.

00:33:14: Und es ist jeden Arm die Diskussion.

00:33:16: Wie würdest du das sehen?

00:33:17: Würdest du sagen, ich sage, das ist Kuschelzeit.

00:33:19: Wir liegen ja schon in nicht eine halbe Stunde zusammen.

00:33:21: Es braucht jetzt nur noch zwei Minuten.

00:33:23: Oder würdest du sagen, er hat recht, es beginnt eigentlich erst die wirkliche Kuschelzeit.

00:33:28: Nee, also für mich wäre das auch schon Kuschelzeit.

00:33:31: Einhundert Prozent.

00:33:33: Aber ist es genauso mit deiner Frau, wenn du mit deiner Frau im Arm liegen würdest und lesen würdest, wäre das für dich auch schon Kuschelzeit?

00:33:40: Absolut,

00:33:41: klar.

00:33:41: Es ist natürlich auch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, aber es ist auf jeden Fall auch für mich Kuschelzeit.

00:33:47: Ja, also einerseits verstehe ich ihn da, andererseits ist es auch einfach ein billiger Trick, um die Zeit noch hinaus zu zögern, wo er schlafen muss.

00:33:55: Natürlich.

00:33:57: Aber es endet manchmal sogar wirklich in Tränen und Trauer, das also nicht immer, aber es kommt schon auch vor, weil das Bedürfnis so stark ist, dann auch weiter zu kuscheln.

00:34:05: Ich merke aber auch, dass mein Bedürfnis jetzt nach einer halben Stunde näher und so zusammenlegen, da nicht mit einher geht und entziehe mich dann auch die Situation auch.

00:34:13: Es kommt auch vor, dass er dann im Bett liegt und weint und ich dann gehe.

00:34:18: Und dann sauer die Tür zu, knallst du das sehr

00:34:19: klein.

00:34:20: Und dann sauer die Tür und du hast hier gar nichts zu bestimmen.

00:34:22: Ich bin hier der Chef.

00:34:23: Genau, mit so einem Satz.

00:34:25: Ja, das ist gut.

00:34:26: Nee, das schafft noch mal Klarheit und irgendwie, dass er seinen sicheren Rahmen hat und dann auch angenehm in die Nacht zu gleiten.

00:34:33: Find ich immer wichtig.

00:34:35: Gibt es denn für die nächsten zwölfen Monate irgendwie einen Wunsch, neben dem regelmäßigen Schwimmen gehen, mit deiner Tochter, was du für Momente für deine Kinder kreieren möchtest?

00:34:46: Also, ich bin schon sehr happy, wenn das klappt.

00:34:48: Also, ich will gar nicht nach der Erfahrung auch aus dem Glas vom Silvester.

00:34:53: Jetzt zu hochstapeln und sagen ja und zusätzlich noch und hier und da.

00:34:57: Ich wäre schon froh wenn wir das einmal die woche das hinkriegen und das wir schon viel einmal die woche nehmen den ganzen anderen nackt zu und die sie hat.

00:35:03: Sie hat auch schon gestern das fand ich ganz süß in ihren kalender geguckt und gesagt ich glaube an dem tag wird es mir gut also ihr gut passen da hätte ich zeit.

00:35:11: okay alles klar den dienstagabend soll es dann werden.

00:35:15: darüber hinaus also ich find.

00:35:18: Das mache ich auch schon.

00:35:19: Die Urlaubsmomente sind wie so Goldschätze, die man sich unbedingt bewahren muss und auch wirklich ganz bewusst Zeit mit der Familie verbringen sollte.

00:35:27: Und es ist in den letzten Jahren auch immer passiert, ob es jetzt der Winterurlaub ist oder auch der Sommerurlaub oder auch der Herbsturlaub.

00:35:32: Und da sich auch wirklich ganz bewusst darauf zu konzentrieren, hey, das ist Familienzeit und alles steht unter diesem Stern und nicht irgendwie sich ablenken und sagen, ja, nee, also klar darf das auch sein.

00:35:42: Ich möchte hier meine eigene Zeit für mich haben.

00:35:45: Aber die Urlaube vor allem auch so planen, dass es Familienurlaube sind und nicht im Urlaube so planen, dass man sein eigenes Hobby frühen kann und die Familie ist dabei.

00:35:53: Das habe ich zwar so noch nicht gemacht, aber die Gedanken ging, hatte ich schon natürlich auch.

00:35:58: Auch der Wintererlaub ist so ein bisschen so gewesen.

00:36:00: Die letzten Jahre, es verändert sich jetzt immer mehr und mehr zu einem Familienurlaub.

00:36:03: Aber das ist das, was ich mir vornehme für dieses Jahr.

00:36:06: Urlaube weiterhin unter dem großen Aspekt Familie stehen und dass das die Inselmomente sind, um sich auch ein bisschen rauszureden, dass man dann vielleicht es doch nicht geschafft hat, jeden Monat einen Ausflug mit seinen Kindern zu machen.

00:36:16: Es scheint gar nicht so viel und doch gar nicht so wenig, so jeden Monat einen Ausflug zu machen, ne?

00:36:22: Es ist ganz, ganz kurios, weil man denkt, einen Ausflug pro Monat alleine ist doch gar nicht viel, aber es ist dann auf einmal das Jahr rumgegangen und wir waren dann nur dreimal weg und das hat mich schon auch erschrocken.

00:36:32: Also es war irgendwie so, es ist einfach passiert, die Zeit ist vergangen.

00:36:35: Ich mein, klar, wir haben als Familie viel unternommen, aber diese Inselmomente und meine Tochter ist zehn Jahre.

00:36:40: Es wird nicht mehr lange gehen, dass sie sich von diesen ... Hey, wir gehen immer schon die Woche auch distanziert und sagten, ich mach das lieber mit meiner Freundin.

00:36:50: Ja, ist schon crazy.

00:36:51: Und das dann auch stetig einzuplanen und dem auch nachzukommen und mit mitzuentwickeln, denke ich auch ist ganz wichtig.

00:36:57: Ich finde, es ist irgendwie ... Eine gute Schlussperspektive für diese Folge.

00:37:02: Lieben, vielen vielen Dank, dass ihr bis hierhin dran gewesen seid.

00:37:05: Und ihr wisst ja, ihr könnt diesen Podcast abonnieren, weiter empfehlen und uns auch Kommentare hinterlassen.

00:37:10: Also macht's gut, bis zum nächsten

00:37:11: Mal.

00:37:12: Wir wünschen euch was.

00:37:13: Das war

00:37:14: Beste

00:37:14: Vaterfreuden.

00:37:16: Eine Produktion von Auf die Ohren.

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