People Pleasing – Muss ich meinem Kind immer alles recht machen?
Shownotes
Sind wir eigentlich gute Väter, oder manchmal einfach nur People Pleaser? In dieser Folge knöpfen wir uns die Frage vor, warum viele Eltern (und besonders Väter) ständig versuchen, es allen recht zu machen. Den Kindern, der Partnerin, den Großeltern – und am Ende bleibt oft die Frage: Was will ich eigentlich selbst? Wir sprechen darüber, warum man so schnell anfängt, seinem Kind jeden Wunsch von den Augen abzulesen und warum es sich manchmal leichter anfühlt, nachzugeben, als einen Konflikt auszuhalten. Denn wer People Pleasing betreibt, will meistens vor allem eines: Verbindung sichern. Aber funktioniert das wirklich – oder lernen Kinder dadurch eher, dass immer jemand da ist, der alles für sie regelt? Und was macht der „Diener“ eigentlich, wenn das Kind ihn irgendwann gar nicht mehr braucht?
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Transkript anzeigen
00:00:01: Warum gibt es die Welt?
00:00:03: Papa, ich hab dich lieb.
00:00:05: Mama macht die Arbeit und Papa macht den Quatsch!
00:00:30: Der Elternschaft vor, besonders auch bei Vätern.
00:00:33: Bei modernen Vätern ist klar.
00:00:36: Aber ich glaube wir können mal über uns selber sprechen.
00:00:39: Würdest du sagen Du bist ein Peoplepleaser?
00:00:40: Erlebe ich bei dir eigentlich nicht!
00:00:42: Ein Kinderpleasab?
00:00:45: das könnte ich schon unterschreiben.
00:00:46: dass es Situation gibt wo ich mich immer wieder erwische.
00:00:49: mache ich das jetzt um den Konflikt zu vermeiden um Stress zu vermeidern um einen Aufreger zu unterdrücken der vielleicht gleich aufkommen wird?
00:00:57: Und umso höher der Stress am Morgen oder auch in anderen Alltagssituationen ist, umso mehr erwischt ich mich schon immer wieder dabei.
00:01:03: Also kann bestimmt ein paar Beispiele aus dem Steg greifenden... Ach gestern, ich kann sogar gestern sagen gab's so eine Situation.
00:01:10: da hatte ich meinen Sohn, der kam grad vom Kumpel wieder und die haben da irgendwie ein neues Spiel gespielt auf der Konsole nicht in den Moment sondern an Tag vorher und dann kam er rein und meinte bevor wir irgendwie den Ausflug gestattet haben hey er würde gerne noch jetzt mal nach halben Stunden spielen und ich so hä?
00:01:24: Habt ihr nicht gerade gespielt?
00:01:25: so nein haben wir nicht!
00:01:25: Wir haben gestern gespielt.
00:01:27: Da meinte ich, mmh ja okay und in dem Moment als ich okay gesagt habe hab' ich mich schon darüber aufgeregt weil ich wusste wir müssen da dreifel schon los sein muss sich gleich anziehen etc.
00:01:35: Und wollte das dann wieder zurücknehmen und hab's schon gesehen wie er Wut entbrannt vor mir stand oder zumindest ist.
00:01:41: die Augen anfing zu leuchten und ich dachte ok Ich werd jetzt hier einen Konflikt geraten weil ich eben schon zugesagt habe und er hat es auch sofort gesagt du hast doch jetzt Ja gesagt und anstatt in den Konflik zu gehen habe ich gesagt Ok Du darfst jetzt eine halbe Stunde spielen und danach machen wir uns fertig und ziehen uns an.
00:01:56: Mein eigentlicher Impuls wäre gewesen, ich muss mich jetzt ja konsequent verhalten und sagen nein.
00:02:02: Auch wenn ich gerade Ja gesagt habe wird daraus ein Nein.
00:02:05: Also passiert oft!
00:02:06: Ich finde da gibt es so zwei unterschiedliche Fähle von.
00:02:08: warum muss daraus dann Nein werden?
00:02:11: A weil ich den Stress mit dem anziehen nicht will und das im Vorhinein eine Fehlentscheidung war oder B ich nicht auf Wut meines Kindes reagieren möchte und damit irgendwie die Wut konditionieren möchte.
00:02:22: Und sage, hey wenn du jetzt richtig wütend bist dann gebe ich immer nach und dann wird das der Weg für die Zukunft auch immer funktionieren.
00:02:30: Gleichzeitig ist ja Wut auch was Gutes bei Kindern dass sie sich mit Wut mal durchsetzen und so und es hat aber auch finde ich auf jeden Fall Grenzen.
00:02:37: also was war der Grund dahinter?
00:02:39: Das finde ich ist immer ganz wichtig.
00:02:41: Ja, es gibt noch oft Situationen wo ich das dann zurücknehmen kann und auch sagen kann hey das war ein Fehler.
00:02:45: Ich habe hier falsch entschieden und da gibt's eine große Frustration und auch Wut Und die kann ich dann auch aushalten.
00:02:50: also es geht nicht so dass ich sage ist jetzt immer so aber Es gibt auch oft Momente wo ich Den leichteren weg je und sage ach komm was soll schon passieren?
00:02:58: Dann ist es jetzt so nachverlagert ist dann aber ... der Stress, den ich dann mit meiner Frau habe.
00:03:03: Ein Anführungszeichen-Stress!
00:03:05: Aber das war in dem Moment auch so, hey wieso hast du ihn jetzt spielen lassen?
00:03:08: Wir müssen doch gleich los... Ja ich weiß also es ist nur eine Verschiebung des eigentlichen People Pleasings weil wenn ich ihm mit so einer Aktion auf jeden Fall nicht pliese, ist die Kindesmutter in dem Fall.
00:03:18: aber es ist halt im Alltag immer wieder mal erwischt sich glaube ich jeder dabei das ja nicht in den konflikt und dann die auseinandersitzung geht gerade mit seinen kindern obwohl er weiß pädagogisch wäre es jetzt das richtige hier dagegen zu stellen und in der regel machen wir das auch aber es gibt immer wieder momenten wo wir auch beide uns auch gemeinsam mal angucken und sagen ach komm wir haben jetzt keinen bock wir lassen sie einfach durchgehen mit dem wissen dass ist vielleicht nicht der richtige weg ist sondern fürs kind wahrscheinlich der bessere weg wäre das jetzt auszudiskutieren oder Ja, Konsequenz zu sein oder wie man noch so mal nennen will.
00:03:50: Ich frage mich immer ob wir damit als Eltern eine Welt gestalten die so fern ab von der Realität ist dass unser Kind dann später richtig krasse Probleme hat sich zu adaptieren.
00:04:00: weil die Welt wie wir sie Zuhause leben ganz häufig so nach den Bedürfnissen und auch regeln und da gibt es ja einen Unterschied ne?
00:04:08: Die Regeln sollten die Eltern aufstellen die bedürfnisse auf die können wir hören ganz klar Und dann gibts immer ein unterschied zwischenbedürfnis und wünsche.
00:04:16: Aber dass die Begleitung der Kinder so krass Wunsch orientiert wird, dass sie überhaupt nicht der Realität entsprechen.
00:04:23: Dass sie irgendwann mal super hart fallen, weil sich so Fragen als junger Erwachsene zu Hause war das doch ganz anders.
00:04:29: Das ist immer so leicht funktioniert und dass Sie sich dann auch – das sind immer meine Sorge – auch nicht gelernt haben anzustrengen und eine geringe Anstrengungsbereitschaft entwickeln und so eine innere Disziplin, dass es für manche Sachen noch so wichtig ist lange dran zu bleiben und stetig die mühle malen zu lassen.
00:04:47: Und das ist eben auch anstrengend, dass es eben doch hasse ist.
00:04:51: Da frage ich mich ob wir das als Eltern ein Stück weit untergraben wenn immer alles sofort klappt und funktioniert?
00:04:58: Mal mit einem bösen Blick oder mal eine Enttäuschung... Ich kenne das ja von mir!
00:05:02: Ich möchte nicht dass meine Tochter enttäuscht ist und dann mache ich mal Sachen Oder sagt, ja okay klar eine Freundin kann noch mitkommen.
00:05:09: Obwohl ich weiß das eigentlich schon zu vieles am Tag.
00:05:12: oder Ja natürlich können wir da noch hinfahren.
00:05:14: oder klar machen wir heute was Aufregendes obwohl die ganze Woche schon aufregend war oder oder?
00:05:19: oder Klar können wir noch abends etwas Pferdes gucken obwohl wir eigentlich schon längst im Bett sein müssten.
00:05:25: Also ich glaube genau diesen schmalen Grad dass man nicht weiß hey müsste ich mich jetzt hier konsequent verhalten um Die Gesellschaft wieder zu spiegeln, um die harte Realität auch in irgendeiner Form meinem Kind beizubringen, die es dann draußen erleben wird.
00:05:40: Oder darf ich ganz menschlich auch mal mich wie gesagt pädagogisch unkorrekt verhalten in so einem Moment?
00:05:45: und das ist ein schmaler Grad den man immer erlebt.
00:05:47: Ich glaube fast eher dass wir mehr dazu tendieren, dass unseren Kindern Wünsche von den Lippen abzulesen als sie eigenständig realisieren zu lassen.
00:05:57: was möchte ich einig was will ich eigentlich?
00:05:59: was brauche ich eigentlich?
00:06:00: das ist auch immer wieder ein konflikt den wir in diskussion mit meiner frau austrage.
00:06:05: Und ich erlebe es ja auch wenn man dann mit anderen kinden unterwegs sind, ist und mit allen eltern.
00:06:11: Auch mal eine schöne kleine minifeld studien die man da leben kann wie unterschiedlich dann doch die erziehungsmethoden sind wieder unterschiedlich.
00:06:17: auf wünsche eingegangen wird oder gar nicht oder auch zu viel.
00:06:21: Es bleibt nicht aus dass man dann so einen vergleich kommt und guckt hey inwieweit Machen wir das?
00:06:26: wie machen dass die anderen?
00:06:27: ist es so wie wir machen korrekt?
00:06:29: also passiert schon ein gewisser formel angleichen und bisher habe ich eigentlich.
00:06:34: Ganz gutes Gefühl, dass wir's für uns das richtig haben aber nicht genau.
00:06:39: das wollte eben nichts sagen weil jede familium hat ja für sich eine modell entwickelt mit dem sie gut zu Recht kommen und gut leben.
00:06:46: Und auch von sich wahrscheinlich überzeugt sind, sehr hoffig zumindestens.
00:06:49: wir machen das hier eigentlich ganz gut und ganz richtig.
00:06:51: Das ist die Art und Weise wie wir unsere Kinder auf das Leben irgendwann vorbereiten wollen.
00:06:55: Da gibt es ja dann unterschiedliche Strategien.
00:06:58: da gibt's die extrem konsequenten wo die Kinder gar nix dürfen und da gibts die superlässige Ferne wo die kinder alles durften und da einen guten weg für sich zu finden.
00:07:06: und auch dass model was man für sich erkannt hat was vielleicht am Esten einem auch geholfen hat woher kommt es ist das eigenem modell der eltern was man dann überträgt oder vielleicht auch genau das gegenteil von dem was man mitbekommen hat.
00:07:18: und am ende müssen die kinder sowieso gucken.
00:07:20: Mit den packen was sie da bekommen haben und sagen hey papa was ihr gemacht war absolut Mist.
00:07:24: ich hätte mir etwas anders gewünscht.
00:07:25: ich glaube dieses gespräch oder zumindest dieses gefühl wird irgendwann auf alle elternen unterschiedlicher intensität einmal aufschlagen.
00:07:32: also, Aber ich denke schon, dass manche zumindest sagen an der Stelle hätte ich mir was anderes gewünscht.
00:07:41: Das kann ich mir vorstellen, dass es kommen wird.
00:07:43: Jetzt im Nachhinein, wo ich das psychologisch geblickt habe und viel schlauer bin als ihr, weil ich auf dem Potenzial aufbaue, dass ihr auch mitgegeben habt weiß ich natürlich, was ihr alles falsch gemacht habt?
00:07:56: Und die Eltern sagen sich dann nur so, lasst mich nur ruhig bin vor, dass die Zeit jetzt endlich vorbei ist und du deinen Scheiß hier alleine regeln kannst!
00:08:03: Was ja eigentlich dahinter steht, ist so eine große Frage... Was möchte ich und wie komme ich da hin, mir das in irgendeiner Form zu ermöglichen durch meinen Tun in der Umwelt?
00:08:15: Und ich würde sagen meine Eltern haben Das sehr sehr Implizit weitergegeben In ganz ganz vielen Lebensbereichen nicht in allen Lebens Bereichen aber in ganz ganz viele Lebensbereiche Durch die Art und Weise wie sie es gemacht haben.
00:08:30: vielleicht ist das auch was was gar nicht so im Regelwerk, im Umgang mit den Kindern entsteht.
00:08:36: Sondern durchs Vorleben!
00:08:39: Dass wir unsere Eltern beobachten und sagen hey wie verhält sich meine Mutter in Interaktion mit anderen Leuten?
00:08:45: Wie verhält sich mein Vater?
00:08:47: Was entsteht daraus wenn sie sich auf eine bestimmte Art und Weise verhalten?
00:08:51: ne?
00:08:52: Also Beispiel für meine Mutter ist die hat immer super nette Gespräche mit irgendwelchen Leuten angefangen ob im Supermarkt oder auf der Straße.
00:09:01: Meine Welt war, meine Welt die dadurch entstanden ist.
00:09:04: Wenn du freundlich mit Leuten interagierst dann sind sie auch eigentlich freundlicher zu dir und das in der Regel gilt für mich heute immer noch.
00:09:11: Das hat sie mir nicht explizit gesagt sondern eher durch Beobachtung vermittelt.
00:09:15: Und... ...das wünsche ich mir von meiner Tochter auch dass sie irgendwann für sich sehr gut A herausfinden kann.
00:09:22: was möchte ich?
00:09:24: Für mich im Leben und ich glaube wenn die Extreme zu stark werden Entweder das Regelkonstrukt, um sie herum zu streng ist.
00:09:31: Dass sie gar nicht für sich spüren kann was es dann in mir drin oder wenn immer alles erfüllt wird bevor ein Wunsch überhaupt auf kommt.
00:09:40: So ah ja du könntest Durst haben.
00:09:42: ich habe dir jetzt hier schon mal was hingestellt vorsichtshalber falls irgendwann Durst auf kommt weißt du dass die nie irgendwie so einen Zugang zu sich hat weil nie wirklich einen Wunscht keimt sondern war immer schon vorher alles in irgendeiner Form befüllt ist.
00:09:55: Dann wird es glaube ich für sie schwer zu sagen, hey das ist meins.
00:09:57: Das wünsche ich mir und das ist auch der Weg wie ich's mir erfülle.
00:10:01: Das könnten Handlungen sein und Ich habe auch eine gewisse anstrengungsbereitschaft dass ja auch wichtig diese Anstrengung Bereitschaft haben zu sagen Hey!
00:10:09: Ich weiß Dass das nicht so ganz easy wird mit dem Studium Aber ich bin trotzdem bereit mich hinzusetzen und zu lernen.
00:10:16: Ich bin trotzdem bereit dran zu bleiben weil ich Zumindest in einem rahmen bedürfnis aufschieben kann nämlich das bedürfen ist von heute abend feiern gehen das Bedürfnisse von heute Abend direkt alles machen was geil ist und dass auf morgen zu verschieben oder auch nach der clausurenphase oder was auch immer.
00:10:35: ja auch diese bedürftes befriedigungen die du gerade angesprochen hast auch mal nicht zu befriedigen.
00:10:40: sofort also klar sollen die kinder nicht nicht versorgt werden wenn es um essen oder trinken geht.
00:10:45: Aber ich erlebe es auch bei uns oft, dass immer für alles gesorgt ist.
00:10:49: Wenn wir einen Ausflug machen dann ist dreimal Essen eingepackt.
00:10:52: Da sind fünf Liter Wasser da also wird keiner verdursten auf dem gefährlichen Trip nach Berlin drei Stunden wo man am Ende zum Not auch was kaufen könnte.
00:11:01: Es ist immer doppelt und dreifach dafür gesorgt.
00:11:03: Und ich bin manchmal an so einem Punkt wo ich denke das darf doch auch mal eine Stunde nix zu trinken geben, wenn man jetzt grad nichts einpackert.
00:11:10: Oder man darf auch mal ne halbe Stunde Hunger spüren und das ist ne Diskussion die ich immer wieder auch mit meiner Frau habe wo ich denke es ist doch nicht dramatisch ist wenn die Kinder hinten sitzen und meckern dann dürfen sie auch mal damit leben dass bedürftes Hunger oder Durst auch ne Sache ist die man mal aushalten darf.
00:11:27: ich rede sich von einem halben Tag oder drei Tage bis man fasten Zeit bis man wirklich spürt okay muss künstlicher näherd werden Und es gilt eigentlich für alle Bereiche, nicht nur für Versorgung.
00:11:37: Auch für Spielen oder sich selbst Beschäftigen.
00:11:41: und was mir aufgefallen ist bei unserem Sohn der sehr viel sich auch um uns herum beschäftigt also viele im Wohnzimmer war und ist den wieder zurückzuwerfen zu sagen hey wir würden gerne dass du in dein Zimmer gehst und dich alleine beschäftigst das musste ja auch erst wieder lernen.
00:11:57: also es war nicht so.
00:11:59: ich habe immer am Anfang würde ich auch sagen da ziemlich für einen Moment lang allein gelassen Bitte jetzt hier nicht, geh mal in dein Zimmer und mach mal alleine.
00:12:06: Und er wusste erstmal gar nichts mit sich
00:12:08: anzufangen.".
00:12:08: So...und da musste ich ihn auch erst einmal wieder langsam heranführen bis er für sich einen Gefühl entwickeln konnte.
00:12:15: Okay was möchte ich eigentlich?
00:12:16: Was sind die Bedürfnisse die mich umgeben?
00:12:19: Möchte ich jetzt spielen, möchte ich jetzt lesen, möchte Musik hören, möchte eine Geschichte hören?
00:12:23: und da die Kinder auch wieder hin zu führen wenn man vielleicht mal diesen Weg eingeschlagen hat dieser absoluten Bedürftnis über Befriedigung so würde ich es fast schon nennen Ja ist auch nicht so einfach, weil das ist anstrengend wieder zurückzukommen auf einen normalen Niveau.
00:12:39: Das Leben lebt ja von Kontrast und Sachen nicht haben.
00:12:43: Wer mal gefasstet hat in seinem Leben wird merken wie anders das Verständnis wird für Menschen die hungern müssen?
00:12:51: Das ist das eine, das ist jetzt relativ extrem.
00:12:54: aber wie viel besser Essen schmeckt, sobald du nichts gegessen hast.
00:12:58: Hunger ist der beste Koch sagt man ja auch.
00:13:01: Und Durst, das schmeckt dann auf einmal das Wasser auch wieder total gut und ist eine superkrasse Befriedigung.
00:13:07: Und Verzicht im Leben – und wir sind ja in den meisten Fällen zumindest – in den Gesellschaftskreisen, indem wir uns bewegen eigentlich überbefriedigt auf allen Wahrnehmungsebenen, ne?
00:13:20: Auf der visuellen Ebene durch ganzes Social-Media-Kram, durch die ganzen Filme, die auftauchen, durch alles was uns geboten wird auf eine bestimmte Art und Weise übersättigt, aber nicht befriedigt.
00:13:32: So würde ich sagen.
00:13:34: Das beschreibst du sehr gut!
00:13:35: Auch was wir so in den Supermärkten sehen, war am Wochenende im Nord-Örland und... Ich bin durch den Supermarkt gegangen und es war eine ganz kleine Section mit Obst und Gemüse wirklich.
00:13:47: Es gibt ungefähr so zehn Fuß, ne?
00:13:51: Das ist ja malen und Fuß also drei Meter ungefähr irgendwie so.
00:13:55: Und der Rest war irgendwelches verpacktes chemisches Zeug.
00:13:58: das heißt Wir essen, ohne genährt zu werden.
00:14:03: Weil wir super verarbeitete Lebensmittel essen oder viel davon.
00:14:08: und so ist es in den meisten anderen Bereichen auch.
00:14:10: Und in dem Moment wo du jetzt und jetzt kommen auf Pipi-Pleasing zurück Dein Sohn auf sein Zimmer schickst und da muss man auch mal gucken Ist das ein Abweisen?
00:14:18: Oder ist es eher für ihn?
00:14:20: pro entsteht ja erstmal einen Konflikt und die Angst deinerseits kann entstehen glaube ich und korrigiere mich, wenn ich falsch liege.
00:14:28: Dass er dich ablehnt in irgendeiner Form... Und das ist ja People Pleasing als solches ne?
00:14:33: Wir möchten nicht riskiert abgelehnt zu werden von anderen Eltern, von Lehrern, von unseren Kindern und scheuen den Konflikt in dem Moment und sagen dann zu Sachen zu und Ja weil wir die Verbindung nicht gefährden wollen.
00:14:49: Gefährden aber auf Dauer viel krasser die Verbindung Weil wir immer wieder Sachen runterschlucken und irgendwann kommt's dann hoch, weil wir nicht mehr runter schlucken können.
00:15:02: Also auf die Frage ob ich eine gewisse Form der Angst habe von einer Ablehnung meines Sohnes das würde ich gar nicht ausschließen wollen.
00:15:08: Auf jeden Fall, ob es jetzt wirklich Ablehlungen ist glaube ich nicht sondern das ist eher das Gefühl von brauche mich noch.
00:15:15: also wenn man Kinder hat ist man ja dauerhaft voll oder ist der Akku ja dauhaft voll?
00:15:19: Ich werde gebraucht gerade bei kleinen Kindern bis ich würd sagen acht, sieben, acht Jahre hast du ja ständig um dich herum jemanden der eigentlich überhaupt nicht alleine klarkommt.
00:15:29: Das heißt sich in dieser Welt gebraucht zu fühlen ist mit Kindern absolut befriedigt.
00:15:33: und in dem Moment wo du dich daran gewöhnt hast und ich habe mit meinem Sohn auch super viele Gesellschaftsspiele gespielt und ganz viel auch in der Form meine Hobby mit ihm geteilt so dass ich eigentlich einen kleinen Partner an der Seite hatte Und es ist auch ein sehr angenehmes Gefühl.
00:15:48: Aber auf der anderen Seite möchte ich natürlich, dass er für sich ein eigenes Leben entwickelt eigene Freundschaften findet und irgendwann auch den Satz sagt Papa Ich will mit dir keine Zeit verbringen ich gehe raus ich geh mit Freunden spielen uns auch super wichtig.
00:16:00: und in dem Moment wo ich mein Sohn natürlich auf sein Zimmer schicke und sage hey mach mal alleine Ist natürlich einerseits mein Wunsch das ja sich alleine beschäftigen kann und alleine beschäftigt lernt aber auf der andern seite noch auch Das bedürfnis da dass eher eine selbstständigkeit entwickelt die ihn auch von mir ablöst.
00:16:17: und da ist jetzt erstmal keine Sorge, dass das jetzt sofort passieren wird.
00:16:21: Aber es ist natürlich für die Zukunft verlagertes Gefühl ganz stark.
00:16:24: irgendwann wird mein Sohn vor mir stehen und sagen, er möchte mit mir keine Zeit verbringen.
00:16:28: Er möchte lieber mit Kumpelszeit
00:16:29: verbringen.".
00:16:30: Und es ist eine verlagerte Ablehnung die dadurch initiiert wird.
00:16:34: also das ja keine direkte, hey ich kann dich nicht mehr leiden sondern nee Papa du bist einfach nicht mehr interessant genug für mich und das ist auch okay und das möchte ich ja auch.
00:16:40: Und trotzdem ist das andere Gefühl gebraucht zu werden natürlich ultra stark und ein ultraschönes Gefühl was glaube ich jeder der Kinder hat auch kennt und auch genießt.
00:16:49: Die Frage ist sogar ob viele Kinder bekommen um dieses Gefühl zu kreieren hauptsächlich
00:16:54: Ja erlebe tatsächlich, auch aufgrund der Sozialisierungsgeschichte noch häufiger bei Frauen als beim Männern.
00:17:04: Dieses ich werde hier gebraucht und da entsteht dann so ein Zwiespalt zwischen oh meine Kinder können nur mit mir einschlafen, nur mit der Mama.
00:17:11: das ist ja so ätzend.
00:17:13: und gleichzeitig merkst du wie so ein Lächeln von den Lippen kommt und gleichzeitig ist es auch bisschen schön dass sie nur mit mehr einschrafen können.
00:17:20: Ich habe es erst neulich wieder bei einer Kollegin erlebt so die erzählt hat ihr Mann Dass ihr Mann die Kinder nicht ins Bett bringen kann, sondern nur sie und dass das so wahnsinnig anstrengend und so wahnsinnig ätzend ist.
00:17:31: Und ich denke mir immer, dass eine Welt, die ihr auch selber mitkrieiert habt also
00:17:35: absolut
00:17:37: und gleichzeitig fühlt sich also wahnsinnigt gebraucht.
00:17:42: und dieses Ich muss so gebrauchten werden haben häufig Menschen die eine bestimmte Beziehungsangst haben nämlich dass beziehung funktionieren kann ohne dass ich ständig was dafür leiste.
00:17:53: Also das ist ja eigentlich eine Form von nur weil ich gebraucht werde, bin ich es wert in Beziehung zu sein.
00:18:02: Ja
00:18:03: und Ich kenne dass auch mit dem Gebrauch werden das schleicht sich auch so ein.
00:18:06: also erst denkt man so krass ist das anstrengend und irgendwann merkt man ja das ansträngt aber fühlt sich auch ganz gut an als trotzdem anstrenden
00:18:14: Und
00:18:15: wenn's dann irgendwann nicht mehr da ist denn entsteht so ein komisches Gefühl der Lehre entsteht auf jeden Fall bei mir, wo ich denke so was ist denn hier los?
00:18:23: Was mache ich dann auf einmal mit meiner Zeit.
00:18:25: Ich war doch die ganze Zeit hier Bediensteter.
00:18:27: Was macht der Diener jetzt mit seiner Zeit?
00:18:31: und das ist ja meistens das Ding im Leben dass du in kurzem Moment ein unangenehmes Gefühl hast und nicht darauf sofort reagieren darf?
00:18:39: solltest Und das stopfen mit?
00:18:42: na gut, dann biete ich jetzt noch dollar meine hilfe ein und klopft zwölf mal ins zimmer wenn man die tochter besucht hat.
00:18:47: Und fragt dann ob sie irgendwie schnittchen wollen oder irgendwelche snacks oder ob sie gleich in eisk essen gehen wollen?
00:18:52: Oder ob sie auf den tram holen spielen wollen.
00:18:54: also lasst da nicht deren eigenes entstehen Sondern drängen mich die ganze zeit dazwischen weil ich irgendwie gebraucht werden will
00:19:01: ja auch wenn sie alleine sind.
00:19:03: also dieses Das ist ja das was ihr auch meinte.
00:19:05: wenn man die Kinder dann alleine in ihre Zimmer schickt und sagt hey beschäftigt euch mal selber.
00:19:09: Und nach einer halben Stunde schon des Bedürfnis aufkommt warum ist es da oben so ruhig?
00:19:13: schaffen wir jetzt etwa sich allein zu beschäftigen?
00:19:15: moment mal, was mache ich denn jetzt auf einmal mit meiner neu gewonnenen Zeit?
00:19:18: ach vielleicht gehe ich mal gucken was die Kinder so treiben und dann klopfen und sie dann auch in der Eigenständigkeit stören.
00:19:25: also das ist auch etwas dass ich, wo ich mich selber nicht oft erwischt aber schon auch alles immer wieder mal passiert dass ich dachte so okay warum ist es da oben so ruhig der schafft das doch jetzt nicht wohl alleine sich zu beschäftigen der bin ja fast beleidigt und mein bedürfnis dann so stark wird mal zu gucken um vielleicht im schlimmsten fall sie dann auch aus dem spiel was die sich selber gerade kreiert haben rauszureißen.
00:19:47: Und diese Bedürftigkeit zu wecken oder auch den spruch zu hören Ja, mir ist langweilig.
00:19:52: Ich weiß nicht was ich machen soll.
00:19:53: Perfekt!
00:19:54: Du hast du nicht Lust und dann wieder in dieses Gebraucht werden Gefühl zurückzukommen?
00:19:59: Ich glaube das ist auch ganz wichtig sich dann zurückzunehmen und zu sagen nein selbst wenn die Aussage kommt mir es langweilt.
00:20:06: ich weiß ich was ihr machen soll Nicht sofort einem Angebot zu kommen sondern helft.
00:20:09: man kann vielleicht Vorschläge machen hey überlegt noch mal ob durch hier Das macht was du jetzt rumzuliegen hast wir powder lego oder hörne geschichte.
00:20:16: aber Nicht sofort reinzuspringen und zu sagen, hey wir können ja gemeinsam das und dass machen.
00:20:21: Das darf auch mal sein.
00:20:21: also man darf mit seinen Kindern Zeit verbringen.
00:20:24: aber wenn man merkt eigentlich ist jetzt eher Zeit die Kinder wieder ein bisschen mehr auf sich zurückzuwerfen dem Moment wieder reinzugehen und Angebot zu machen muss nicht unbedingt immer der richtige Weg sein.
00:20:34: Und nochmal aufs people pleasing zurückzukommen eigentlich befriedigst du dir beim people pleasing nicht nur des bedürfnis des anderen oder denkste andere hat das Bedürfnisse und dann machst du das so sondern Befriedigst dein eigenes Gefühl, gerade in dem Moment nicht anzuecken.
00:20:49: Dazu zugehören angepasst zu sein weil sonst ein innerer Stress in dir entsteht und du Angst hast nicht mehr dazu zu gehören.
00:21:00: Ja
00:21:01: wenn man das sich einmal klar gemacht hat was da in einem selber vorgeht und entsteht dann entsteht auch ein viel größeres Potenzial das mal für einen moment auszuhalten und zu sagen möchte ich mich denn in der Situation anders verhalten möchte ich irgendwie doch noch mal dreimal durchatmen und sagen ich gehe jetzt nicht nach oben oder.
00:21:18: Nee, ich biete jetzt meiner Tochter wenn sie Besuch hat nicht sofort was an so oder macht tausend Möglichkeiten räume auf sondern lasst ihr einfach alleine düdeln und setz mich mehr auf die Krausch mit dem Buch oder was auch immer.
00:21:28: ne?
00:21:29: Also wem dient es people pleasing am ende wirklich oder welches Bedürfnis wird ja eigentlich gefriedigt?
00:21:34: wird das wirklich von den anderen befriedigt oder ist es eigentlich die eigene Unsicherheit selbst nicht zu wissen was man mit der freien Zeit anfangen soll.
00:21:40: Ja und am Ende kann man schon sagen wem tient das people pleasing wirklich.
00:21:45: Für einen kurzen Moment allen, weil für einen kurze Moment Spannung rausgenommen wird.
00:21:50: der andere bekommt das Verhalten was man denkt was er haben möchte und man selber geht aus der Spannungen raus und muss nicht nein sagen oder muss nicht in den Konflikt gehen sondern sagt ja unahmen und fühlt sich auch gut und zugehörig.
00:22:03: aber auf lange Sicht dient es niemandem weil ah der Andere weiß nie woran er ist bekommt ihr eigentlich nicht die authentische Version von einem selbst um.
00:22:11: man selber Verstellt sich die ganze zeit und nimmt sie im andern irgendwann übel.
00:22:17: Bei den Kindern ist es dann nochmal was anderes, aber die nerven dann irgendwann?
00:22:20: Also weil man die ganze Zeit ja und armen gesagt hat Nerven die Kinder irgendwann die kindernerven auch so irgendwann keine frage aber dadurch noch schneller.
00:22:28: Und man isst dann durch das angepasst sein und dass immer wieder über die eigenen grenzen gehen viel schneller reizbar Und fährt dann aus der Haut, weil man sich denkt so jetzt habe ich schon viel gegeben und bin oft über meine Grenzen gegangen.
00:22:42: Jetzt reicht es aber auch!
00:22:44: Jetzt muss das so und so funktionieren und auf einmal ist nur eine Version die man gar nicht sein will.
00:22:49: Ja vor allem was auch da passieren kann ist dass man in so einer komischen Schleife mit seinen Kindern gerät, dass man versuchen will zu pließen in dem Moment wo's vielleicht gar nicht nötig ist ständig die Kinder irgendwie fragt hey brauchst du noch?
00:23:01: Hey habt ihr Hunger?
00:23:01: Hey soll ich euch helfen?
00:23:02: Hey wollt willst du was
00:23:03: spielen?".
00:23:04: Wohl die Kinder vielleicht selber sagen, eigentlich geht's gerade.
00:23:06: Ich brauch grad nix und dann umgekehrt ist man aufgrund dessen dass man ständig in dieser Bedürfnisbefriedung isst.
00:23:12: Dann in den momenten wo man selber Zeit für sich braucht Und die kinder dann ankommen und dann wirklich mal ihre bedürfnisse befriedigt brauchen schickt Man sie dann weg und sagt ja ich habe jetzt gar keine zeit Mama muss Mal Jetzt Auf Sich achten.
00:23:23: Lass mich Jetzt In Ruhe und kreiert Eigentlich eine Krasse Gegensetzlichkeit.
00:23:27: also in dem Moment Wo es Vielleicht Natürlich Gebraucht wird hat man Keine Ressourcen mehr in sich Um Darauf Zu reagieren.
00:23:32: und Den Moment Wo man eigentlich nicht gebraucht wird, hat man so viel Ressourcen.
00:23:36: Dass man sich fragt hey was mache ich mit meiner ganzen Energie?
00:23:39: Ich stülpt die auf meinen Kind über.
00:23:40: also ich glaube wenn man es schafft in so eine Natürlichkeit zu kommen kann man in so ein Flow Status kommen wo man selber merkt Es gibt Momente wo meine Kinder Hilfe und Unterstützung brauchen oder auch Bedürfnisse haben die befriedigt werden müssen und sollen und dürfen.
00:23:54: Und dann gibt's Momente Wo ist das Nicht Brauchen?
00:23:56: da darf ich mich denn auch zurücknehmen.
00:23:57: und im besten Fall kreiert man Dann Eine Natürlichkeit dessen und keine künstliche bedürfnisbefriedigung.
00:24:03: Ja, ein hundert Prozent.
00:24:04: Ich fand es auch gut dass du grade Mama als Beispiel genommen hast und
00:24:08: nicht verbrauchst.
00:24:09: Ja natürlich.
00:24:10: Das ist ganz klar.
00:24:10: Sollte sie ja eigentlich verstecken oder
00:24:11: gar nicht passieren können?
00:24:13: Nein
00:24:13: Peter passiert das nicht.
00:24:14: Ne ich habe gerade noch mal darüber nachgedacht ob ich ein People Pleaser bin oder war.
00:24:19: Ich würde sagen manchmal ja.
00:24:22: also mir wird immer nachgesagt dass ich mich sehr gut abgrenzen kann und dass sich auch Sachen schnell abmoderieren kann.
00:24:27: letztens waren Leute in meiner Wohnung Und ich hab richtig gemerkt ich hatte so den Kamin an.
00:24:31: Es war gemütlich Die wollten sich eigentlich nur was ausleihen.
00:24:35: Und dann hast du richtig gemerkt, wie die schon angefangen haben ihre Jacken auszuziehen und sich auch mit auf die Couch von Kamin setzen wollten.
00:24:41: Dann habe ich das so richtig abmoderiert.
00:24:43: Ja schön!
00:24:44: Da wünsche ich euch noch einen schönen Abend.
00:24:46: Macht's gut?
00:24:49: Also bei Leuten, die mir nicht wirklich so nah sind fällt es mir leicht gut abgegrenzt zu sein... ...und die abzumoderieren und zu sagen nö hab' ich jetzt keinen Bock drauf auf eine höfliche Atemweise ne?
00:25:00: Es gibt zwei Problemfelder.
00:25:03: Einmal Menschen, die mir zum Beispiel schreiben und dann so sagen hey wir hätten dich gern bei der Veranstaltung dabei.
00:25:11: Und das wäre so toll wenn du kommst und ich habe ja einen bestimmten Budgetrahmen für den ich arbeite ne?
00:25:16: Manchmal mache auch Charity Sachen das ist keine Frage.
00:25:19: aber gleichzeitig wenn es eine kommerzielle Veranstaltungen ist und die da mit Cash verdienen haben einfach ein Budgetrahm um.
00:25:24: mit dem... Bin ich dann unterwegs, aber wenn dann jemand schon so Ewigkeiten im Podcast hört und sagt, oh das ist so schön.
00:25:30: Das ist so schöner jetzt mal mit dir zu reden.
00:25:32: Dann bin ich immer so.
00:25:33: Gott!
00:25:33: Ich kann dir nicht absagen.
00:25:36: Da habe ich richtig krass Schwierigkeiten gut abgegrenzt zu sein.
00:25:39: Und innerhalb der Familie hatte ich auch speziell bei meinem Vater super langen Schwierigkeiten... mich gut abzugrenzen und war ständig der Knecht von allem so.
00:25:50: Ja wäre schön, wenn du das für mich mit organisierst.
00:25:52: Aber da würde ich auch mitmachen!
00:25:54: Und dann war ich der, der die Skiurlaube organisiert hat alle Urlauber organisiert haben, Familien treffen organisiert hatten irgendwelchen Krams für meinen Vater besorgt habe und mich irgendwann gefragt habe warum mache ich denn das alles?
00:26:06: Ja weil ich ein fucking Pleaser war und mein Vater auch würde ich sagen mir mit seinem Verhalten ein sehr klassisches rollenbild vermittelt hat.
00:26:15: mein vater war ja der finanzielle versorge in der konstellation mit meiner mutter ganz lange.
00:26:20: ne also und meine mutte hat so für das emotionale leibliche wohl gesorgt auch eine längere zeit.
00:26:28: Mein vater hat sich dafür aber so wenn es darum ging zu helfen, So einen Tisch abzuräumen, mal Essen zu machen.
00:26:35: Und das ist zum Teil noch immer so krass rausgezogen.
00:26:38: Zum Weihnachten
00:26:39: z.B.,
00:26:40: es ist für ihn anscheinend keine Selbstverständlichkeit, dass alle den Tisch abräumen gemeinsam.
00:26:45: Sondern jetzt erstmal chillen und dann gucken was passiert weil er hat schon die ganzen Getränke gekauft oder so.
00:26:51: Ich weiß nicht was da genau in seinem Kopf ansehenabstanden knallt, dass er das so macht?
00:26:55: Und der hat sich auch eine Lebenspartnerin gesucht wo er wirklich... nie den Tisch abräumen muss, so richtig!
00:27:02: Das ist das Jahrhundert.
00:27:04: Und es ist mir eine ganze Zeit lang überhaupt nicht aufgefallen und mir ist auch nicht aufgefallen wie ein krasser Knecht-Peoplepleaser ich war.
00:27:11: und das dann aber nicht mehr zu machen hat erst mal Überwindung gekostet... ...und hat gleichzeitig so ein krasses Freiheitsgefühl in mir erzeugt zum Gefühl von Ich kann mal so richtig tief Luft holen und atmen.
00:27:27: Ich erinnere mich an eine Geschichte die ich bezüglich dessen mit deinem Vater mal erlebt habe und zwar hast du irgendwie Geburtstag gefeiert.
00:27:34: In so einem Haus irgendwo in Brandenburg am See, hat es mich dazu eingeladen und deine ganze Familie war auch da oder das mich gebeten, ob ich Grillfleisch mitbringen kann.
00:27:42: Das hab ich dann auch gemacht und hab dann gefragt, wer was haben möchte?
00:27:44: Und dein Vater wollte glaube ich einen Steak haben in Ontrico oder I don't know.
00:27:49: Auf jeden Fall ein bisschen etwas Aufwendigeres zu grillen.
00:27:51: Wir waren dort und haben alle gegrillt... Ich habe ihnen gesagt, hier ist das Ontrico, das braucht ein bisschen länger.
00:27:57: Das muss man wahrscheinlich separat machen und der Grill war voll.
00:27:59: Ich weiß nicht, auf jeden Fall haben wir alle wieder gegrilled und alle waren irgendwie versorgt.
00:28:04: Dann fragte dein Vater, was ist eigentlich beim Steak?
00:28:06: Und ich meinte ja, es liegt da noch!
00:28:08: Und dann war so ein kurzes Schweigen.
00:28:09: So von wegen, wer macht mir das jetzt?
00:28:12: Ich meine du wenn du das Essen wirst, musst du das noch auf den Grill hauen und dann hat er dieses Steak.
00:28:18: Dann am Ende hat man richtig immer erwollte eigentlich dass irgendjemand es für ihn macht dachte auch das ist gehört sich jetzt so ich vermute was sogar das er wollte als ich das mache ja keine ahnung und dann hatte er das Steak genommen und hat's auf dem Grill gehauen während wir da gesessen haben und hat es richtig schön Well done.
00:28:35: Eigentlich damit nicht so richtig befassen wollte, man hat es dann auch vergessen und hat am Ende auch ja ich weiß ja was frustriert gegessen hat.
00:28:41: vielleicht interpretiere ich da auch zu viel rein aber es wirkt auf jeden Fall so.
00:28:44: aber es beschreibt genau das was du sagst.
00:28:46: hey ich hätte gerne bedient mich mal ein anfühlungszeichen ne?
00:28:50: Es ist eine schöne Situation hier wir sitzen alle gemeinsam aber warum wird mir eigentlich nicht mein Steak gereicht was sich mehr bestellt hatte?
00:28:56: Ja
00:28:57: voll!
00:28:58: Das beschreibt ganz gut oder... So eine Passivität, ne?
00:29:01: Wenn man auf Reisen ist, dass man so alles für ihn bucht und dann schon mal guckt was für Ausflüge man machen kann.
00:29:07: Und meine Mutter ist im Gegensatz da zu so überpräsent hilfsbereit.
00:29:13: Ja, kann ich hier noch etwas machen und... Was kann ich ihr tun?
00:29:16: als die hat dieses mein Vater das Gefühl wenn er finanziell seinen Beitrag geleistet hat, dann ist alles erledigt.
00:29:23: Dann ist unter seinem Zutun Haken runter und meine Mutter isst.
00:29:28: nur wenn ich ganz viel Machen darf ganz viel Hilfe Stellung geben darf, ganz viel begleiten darf.
00:29:35: Dann habe ich ein Daseinsberechtigung in irgendeiner Form Mitglied der Familie zu sein.
00:29:41: Ich frage mich gerade wie das bei mir ist ob es so ein gesundes Mittelding ist?
00:29:44: Ich glaube bei sich selber sagt man natürlich immer ist ein ganz tolles gesundes mittelding also mit weil
00:29:51: man ist immer die Mischung seiner Eltern
00:29:53: ja genau.
00:29:54: Also ich merke schon Liebe und Zuneigung, das zu zeigen drückt sich nicht nur durch Worte aus sondern auch eben durch anpacken.
00:30:02: Und es können so kleine Gesten sein, das merke ich bei meiner Mutter sehr stark.
00:30:05: die Art wie sie sich um ihre Enkelkinder kümmert, wie sie auch immer wieder sagt hey wollen wir meinen Urlaub zusammen verbringen oder oder oder?
00:30:13: Das lässt in mir auch eine proaktivere Flamme aufkommen dass ich sage ja ich möchte das auch machen.
00:30:19: Nicht wie's früher war mein Vater meldet sich nicht und dann sag' ich so eier Jetzt habe ich mit dem schon so lange keine Zeit mehr verbracht.
00:30:25: Es gibt ja so verschiedene Typen von Eltern sein, die auf Entzug sind und sagen, ich kreiere Mangel dann entsteht das Bedürfnis meines Kindes mich zu melden oder ich kreiere Überfluss und dann entstehen vielleicht so eine Ah mein Mutter ist immer da und immer präsentiert hab ich gar keinen Bock was mit ihr zu machen.
00:30:45: es ist am Ende natürlich ne gute Mischung dass man selber seine Freiräume kriegt aber auch Angebote von den Eltern.
00:30:51: Meine Großeltern sind übrigens so, wenn ich nicht mich bei denen melden würde, dann würden die einfach ab heute... ...nicht mehr anrufen.
00:30:59: Also sie rufen sich
00:31:00: an?
00:31:00: Was auch okay wäre!
00:31:02: Ja, aber dann, wenn man sich mal meldet, oh du hast dich ja schon so lange nicht mehr gemeldet, ihr ja auch nicht.
00:31:08: Ja aber, du hast euch ja auch so lange nie mehr gemeltet.
00:31:11: Okay und dann fragst du dich ob du mit Leuten, die über neunzig und weit über achtzig sind noch solche Diskussionen führen willst.
00:31:18: Es hat eh bald ein Ende, kannst du ja beim nächsten Mal sagen.
00:31:22: Das wird jetzt mein letzter Anruf sein.
00:31:23: Wieso?
00:31:25: Ihr wisst schon mal warum!
00:31:27: Das dauert nicht mehr lang.
00:31:30: Würdest du sagen deine Eltern sind eher überpräsent oder eher so dass sie sich zu wenig melden?
00:31:36: Also das Bild mit deinen Großeltern aufgemacht hast habe ich mich gefragt wie es wohl wäre wenn meine Eltern sich nicht bei mir melden würden.
00:31:43: dann würde ich mich wahrscheinlich nur zu den Pflichtdaten melden Ostern Weihnachten Geburtstag vielleicht noch mal zwischendurch aus dem Schuldgefühl heraus.
00:31:53: Aber da ist wenig people pleasing von meiner Seite vorhanden das leider sehr, sehr wenig geworden.
00:32:02: Also ich kann nachvollziehen dass es traurig ist auch vor allem für sie dass wir so wenig Kontakt haben aber mir geht's damit jetzt nicht schlecht.
00:32:10: deswegen Ja, ich frag mich immer ob es dann irgendwann den Punkt gibt.
00:32:15: Ich hab ja gerade diesen Scherz aufgemacht.
00:32:16: hey irgendwann ist das eh vorbei.
00:32:17: die werden ja auch nicht jünger.
00:32:19: Ob man da im Grab steht und sagt dass man hätte hätte hätte Fahrradkette.
00:32:22: Aber zurzeit kommt er das gefühlig nicht auf dass sich mehr des bedürfnis habe mich mit meinen Eltern zu treffen was schade ist klar.
00:32:31: aber Ich hab manchmal das bild vor Augen wie ist es denn wenn wir gar nicht in einer Stadt wohnen würden?
00:32:38: Und ich hab das ja von meinen Eltern aus so mitbekommen.
00:32:40: meine Großeltern haben nicht in der gleichen statt gelebt, sondern achtzehnt Kilometer weit weg.
00:32:45: Und da war es auch so dass meine Eltern ab und zu mit den telefoniert haben.
00:32:48: aber wir haben uns eigentlich nur... ...zu Ostern Weihnachten und nicht mal im Geburtstag gesehen.
00:32:53: Eigentlich haben wir uns maximal einen vielleicht zweimal am Jahr gesehen.
00:32:56: also meine Eltern haben mir das auch vorgelebt aufgrund der Entfernung.. ..dass die eigenen Eltern nur sehr sporadisch besucht werden oder auch nur sehr sporadisch vorbei kommen.
00:33:05: Also eine inniges Man sieht die Eltern einmal, die Woche oder ein Monat hat nicht stattgefunden.
00:33:11: Vielleicht ist das auch was sich übertragen hat auf mich.
00:33:13: Also zumindest rechtfertige ich so mein Nichtmelden- oder Wenigmelden?
00:33:17: Ja vielleicht... ...ist es aber auch eine Reaktion aus dem, was du als Kind erlebt hast ne?
00:33:22: Dass deine Mutter ja sehr nach dir gegriffen hat emotional und vielleicht auch ihren Partner mit dir verwechselt hat.
00:33:29: auf einer emotionalen Ebene ne?
00:33:32: Dazu habe ich übrigens einen krassen Instabil gesehen.
00:33:34: muss ich dir gleich mal erzählen Dass es jetzt so eine Überabgegrenztheit ist aus dem Resultat, dass deine Mutter wirklich noch nicht richtig in die Veränderung gekommen ist und du jetzt gesagt hast ne das was ich da erlebt habe möchte ich nicht mehr erleben.
00:33:48: Nicht für mich und nicht für meine Kinder Und deswegen bin ich ein Stück weit abgegessen.
00:33:53: Ist das dabei oder ist es gar nicht so?
00:33:57: Es natürlich nachvollziehbar dass es vielleicht damit zusammenhängt
00:34:01: Oder einfach kein Bock.
00:34:02: Aber
00:34:03: ich glaube ich hab' wirklich einfach keinen Bock also...
00:34:06: Ich aber einfach keine Bock auf euch.
00:34:08: Also ich hab einfach wenig Lust, meine Freizeit mit meinen Eltern zu verbringen.
00:34:11: Ich glaub das ist es vor allem.
00:34:13: Es ist jedes Mal ein Pflichtgefühl und vielleicht kennst du das auch wenn man sich mit Familie trifft?
00:34:18: Dass es so ist ja...es ist zwar irgendwie nett aber eigentlich wenn ich wirklich frei entscheiden könnte was man ja kann dann würde ich jetzt mal eine Zeit anders verbringen und nicht mit meiner Familie.
00:34:28: also was ich ganz krass gemerkt habe ist dass
00:34:32: ich
00:34:32: es nicht aushalte so richtig mit allen zusammen abzuhängen, dass es mir zu viel ist.
00:34:38: Also das wenn meine Schwestern, meinen Bruder, mein Vater und meine Mutter dann noch die Freunde von meinem Vater alle Kinder auf einem Haufen sind besonders, wenn man nicht die Tür aufmachen kann im Winter, dass wir zu viele Menschen sind... Und ey ich hab'n richtig krass laute Familie ne?
00:34:53: Die sind ja alle ultra laut!
00:34:54: Ich weiß nicht ob's dir schon mal aufgefallen ist.
00:34:56: Jeder muss sich seinen Raum schaffen da.
00:34:59: Ja würdest du sagen, dass eine laute Familien oder empfinde ich das nur so von innen?
00:35:02: Nein, der ist eine
00:35:04: laute Familie.
00:35:05: Ist auch ne krass lustige Familie und lebendige Familie, aber auch ne kraslaute.
00:35:09: Ich hatte jetzt ein neues Tomizil, so nen Holzhaus gekauft... ...und dachte, da verbringen wir immer schönen Weihnachten zusammen alle und Ostern bis ich dann gemerkt hab nach so einem kleinen Gespräch mit meiner Kleinschwester, ey!
00:35:25: Ist das was, was ich wirklich will oder ist es mir eigentlich zu viel?
00:35:28: Und dann habe ich noch mal in mich reingehorcht und gemerkt Eigentlich geht mir das auf den Sack, wenn alle zusammenkommen.
00:35:34: Möchte ich gar nicht!
00:35:35: Ist zwar schade, ne?
00:35:36: Weil dann nicht alle irgendwie auf einen Haufen sind... ...aber es auch irgendwie mein Bedürfnis in vielen Sprechen da und da ist immer die Frage, übergehe ich denn meinen Bedürfenes und sage ja, ich lad trotzdem alle ein weil sich sonst manche ausgeschlossen fühlen?
00:35:49: oder sei ich nö.
00:35:51: Ich zieh's durch, weil am Ende bin ich ja Derjenige, der einlädt und wenn jemand anderes das Bedürfnis hat kann er auch einladen.
00:35:56: Und dann lädt er mich vielleicht nicht ein!
00:35:58: Also so ein schmaler Grad... Und übrigens nochmal was zum Thema nicht... Ich hab auf Insta so eine... Die wurde mir jetzt schon zwei, drei mal angezeigt.
00:36:05: Ich weiß auch nicht wie ich da hingeraten bin.
00:36:08: So ne Mutter die so stören anstöhnen und Nase an Nase mit ihrem Sohn ist und dann so redet.
00:36:13: Sohn?
00:36:14: Ja, Mutter wir haben viele Nachrichten bekommen dass ich dir zu nahe bin.
00:36:19: ja Mama Aber es ist doch irgendwie, und ich dann erzählen die so weiter.
00:36:24: Und ich denke mir so alter Schwede warum kriege ich so krasses Schamgefühl?
00:36:28: Also darf das sein oder ist
00:36:31: das...
00:36:33: Ich habe mich einfach nur gefragt wieviel darf sortieren.
00:36:37: Aber die meinen das ernst.
00:36:41: Das war kein Scherz.
00:36:42: Nein man!
00:36:42: Das war keine Scherze.
00:36:43: Achso.
00:36:44: Die haben natürlich einen viralen Hitter mit erzeugt weil die wenigsten Jungs möchten eigentlich Mutter, also Stirn an Stirnen, Nase an Nase.
00:36:52: Also wirklich die Münder waren so ein Zentimeter miteinander entfernt, kurz vorm Kussreden.
00:36:57: und so Nähe dann austauschen.
00:36:59: Und weißt du was ich mich die ganze Zeit gefragt habe?
00:37:04: Wo war der Partner der Mutter?
00:37:05: Er hat ja das gefilmt oder was hat er gemacht in der Zeit?
00:37:10: Aus meiner Sicht von außen jetzt ohne die beiden zu kennen dachte ich mir schon sehr innig!
00:37:15: Das war Rage-Bade-Content, dass du dich genau darüber aufregst.
00:37:19: Ja!
00:37:19: Aber trotzdem hat sie es ja mit ihrem Sohn gemacht.
00:37:21: also auch da gibt's manche Sachen wo ich mich frage selbst wenns nur dazu dienen soll aufreger zu erzeugen ist der Aufreger schon so grenzwertig?
00:37:29: das ist das auf jeden Fall erzeugt muss?
00:37:30: Nö, auf jeden fall echt schickste mal.
00:37:33: Es ist wirklich zu herrlich.
00:37:35: Ich weiß
00:37:36: gar nicht, finde mich nicht fremdschäm.
00:37:40: Ja aber ganz viel haben dann geschrieben.
00:37:43: Ja, ich hab auch so eine innige Beziehung zu meinem Sohn.
00:37:45: Wir kuscheln noch und küssen noch ... Ich denk also okay?
00:37:49: Und der scheint schon feuerig zu sein und so.
00:37:51: Also ... Ich hatte ja auch einen Kumpel in der Schule.
00:37:55: Der hat wirklich noch als er ... ... siebzehn, achtzehn war bei der Mutter im Bett geschlafen.
00:38:02: Und der Vater musste dann immer raus.
00:38:03: Immer wenn's ihm nicht so gut ging ist er einfach zur Mama ins Bett geschlüpft.
00:38:07: Ich hatte irgendwann überhaupt gar keinen Bock mehr, bei meinen Eltern im Bett zu liegen.
00:38:11: Nee!
00:38:11: Also wir haben ja unsere Kinder jetzt auch beide komplett aus dem Bett geschmissen.
00:38:15: Mein Sohn jetzt glaube ich vor einem Monat und jedes Mal wenn ich ins Bett gehe oder morgens aufwache, denke ich so es war lange überfällig.
00:38:22: also manchmal gerät man auch so in so...
00:38:24: Nostalgie?
00:38:25: Nee, Automatismen dass man einfach sagt Ja es fühlt sich gut an und man macht das einfach so weiter.
00:38:30: Und im Endeffekt was für beide Parteien für meinen Sohn und für uns viel besser, dass er ausgezogen ist Dadurch jetzt schon, würde ich sagen in Teilen selbstständiger geworden.
00:38:40: Steht auch viel besser auf macht sich viel besser fertig Es ist weniger Gemäcker am Morgen Ich möchte noch liegen bleiben Und auch ich schlafe tausendmal besser.
00:38:48: Das ist so ein unterschiedliche Tag danach weil mein Sohn irgendwie sich angewöhnt hat wenn er bei uns im Bett schläft mich mehr und mehr raus zu kicken und die ganze Zeit irgendwie mit Füßen in meinem Gesicht rumzuhandieren.
00:38:57: Ich bin auch ständig mit seinem Füßengesicht aufgewacht.
00:39:00: Also das war auch so einen Moment wo ich dachte hätte man schon viel viel früher machen können und dürfen und ich glaube es gibt ganz oft Momente wo man Erst im Nachhinein merkt eigentlich war das lange überfällig.
00:39:10: Ja,
00:39:10: dein Sohn hatte ich versucht rauszukicken der Udi-Puzzle-Komfort hier natürlich zum Tragen.
00:39:16: So ne Mann bin ich dir zu nahe Mama?
00:39:19: Wir haben ja viele Nachrichten gekriegt dass ich dir zunahe komme.
00:39:27: Aber schön dass ihr den Schritt gewagt habt und die Kinder ins eigene Schlafzimmer.
00:39:32: endlich
00:39:32: verbannt hat.
00:39:33: Ist auch endgültig, wir haben alles was irgendwie das möglich macht.
00:39:36: Wir hatten ja so ein großes Familienbett wo ich mal einen zusätzliches Bett irgendwie zusammen gesegt habe auf die Höhe und Madratze und alles wurde alles per Sperme abgefahren weggebracht nichts mehr da ist.
00:39:46: Man kann es auch nicht mehr rückgängig machen.
00:39:48: Sehr gut!
00:39:49: Ja ist auch so ein Akt des People-Kinderpleasings wo ihr die Sachen abgeschnitten habt und gesagt habt jetzt hier so nicht mehr weiter und vielleicht auch ein guter wichtiger Entwicklungsschritt aus Autonomie und Bindung.
00:40:04: Und ihr habt reichlich Bindungen gegeben, jetzt gilt es auch autonom zu werden oder autonoma und du merkst ja schon dass das seine Früchte trägt.
00:40:12: also wahrscheinlich ein sehr schöner und guter Schritt.
00:40:14: und auch da wieder nicht die eigenen Bedürfnisse mit dem Bedürftnis des Kindes verwechseln ist es so schön wenn das Kind noch da ist und fühlt sich heimlich an weil ich habe mich früher nie so heimlig gefühlt.
00:40:23: darum hole ich das jetzt mal ein bisschen nach und tricke einen Schluck zu viel auf den Kosten meines Kindes.
00:40:31: Sehr schön!
00:40:32: Oh ey, People Pleasing ist ein großes Thema.
00:40:33: Können wir noch Ewigkeiten weiter machen?
00:40:35: Vielleicht machen wir irgendwann nochmal eine Folge zwei.
00:40:38: Geh mal mehr auf die Väter einen in der Folge.
00:40:40: Also macht's gut.
00:40:41: Bis dann, wir wünschen euch was.
00:40:44: Das war Beste Vaterfreuden Eine Produktion von Auf Die Ohren.
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