Wie viel Förderung braucht mein Kind beim Sprechenlernen? – mit Patricia Pomnitz
Shownotes
Welche Meilensteine gibt es beim Sprechenlernen? Fangen Mädchen wirklich früher an zu sprechen? Und woran merkt man eigentlich, ob alles „normal“ läuft? Genau darüber sprechen wir in dieser Folge mit Patricia Pomnitz. Sie ist Kinderlogopädin, Mama – und weiß ziemlich genau, wie Sprachentwicklung bei Kindern funktioniert und was Eltern dabei oft verunsichert.
Gemeinsam schauen wir auf typische Alltagssituationen: Ist Babysprache wirklich schädlich? Sollte man Fantasiewörter eher fördern oder lieber lassen? Und wie reagiert man, wenn das eigene Kind Wörter falsch ausspricht – korrigieren oder einfach laufen lassen? Außerdem geht es um Max’ große Leidenschaft, das Vorlesen, und die Frage, ob Hörbücher das ersetzen können. Und natürlich sprechen wir auch über die Momente, in denen Eltern sich ernsthaft Sorgen machen: Was tun, wenn ein Kind stottert, lispelt oder einfach deutlich später spricht als andere?
Hier findet ihr Patricias Website und hier geht’s direkt zu ihrem Instagram-Account @sprachgold.
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Transkript anzeigen
00:00:01: Warum gibt es die Welt?
00:00:03: Papa, ich hab dich lieb.
00:00:05: Mama macht die Arbeit und Papa macht den Quatsch!
00:00:08: Beste Vaterfreuden – der langweilige
00:00:10: Podcast
00:00:11: übers Vatersein.
00:00:13: Jaa!
00:00:14: Jaaa!
00:00:14: Jaaaa!
00:00:15: Jaaaaaa!
00:00:15: Ich habs' so Papa.
00:00:18: Weißt du, dass wir
00:00:18: uns auch manchmal weinsingen?
00:00:19: Alles ran, alle die schlafen.
00:00:21: Setzt
00:00:21: sich bitte hin.
00:00:23: Hallo und herzlich willkommen zu Beste Vaterfreuden.
00:00:27: Wir wollen heute über Sprachentwicklung bei Kindern sprechen, weil die Sprache ist ja eigentlich unser Tor zur Welt und das womit wir Kontakt zu anderen Menschen aufbauen.
00:00:36: Und wenn dass unsere Kinder nicht so zur Verfügung kamen kann es vielleicht Entwicklungsverzöger entwürgen bzw können sie diese kleinen Türen dem Leben ja super wichtig sind, nicht öffnen.
00:00:46: Darum wollen wir heute über die Sprach-Entwicklung reden speziell bei Kindern.
00:00:49: Vielleicht kommen auch ein bisschen auf Erwachsene.
00:00:52: Patricia Pomnitz ist bei uns, sie ist Logopädin Therapiewissenschaftlerin, diplomierte Legaszenietherapeutin, Autorinduzentin und Mama einer Tochter.
00:01:02: Herzlich willkommen.
00:01:03: schön dass du da bist!
00:01:04: Vielen Dank für die Einladung.
00:01:06: ich freue mich.
00:01:07: Jetzt erstmal so ein kleiner Icebreaker zu Anfang.
00:01:11: Max erinnerst du dich noch was waren deine ersten Worte?
00:01:13: Mama oder nein?
00:01:15: Wahrscheinlich Mama... Ich weiß es bei meinen Kindern auch leider.
00:01:19: Ich glaube Ball war's bei meiner Tochter Und wahrscheinlich auch Mama.
00:01:24: Ja,
00:01:24: Mama mein erstes Patrizia wie ist bei deiner Tochter?
00:01:26: weißt du das noch?
00:01:28: Mama Papa da bei genau die Klassiker ja
00:01:32: okay wird dann auf dein Kind besonders wert gelegt.
00:01:35: so also ne Max ist ja Sozialpädagoge und hat quasi viel mit Kindern zu tun.
00:01:39: deswegen müssen seine Kinder sich am besten Verhalten von einem.
00:01:44: Ich als Psychologe meine Kinder dürfen keine Probleme haben, wie ist das bei dir als Sprachexpertin?
00:01:49: Liegst du auf bestimmte Sachen besonders wert in deiner Begleitung von deiner Tochter?
00:01:54: Ja schon!
00:01:55: Also ich habe da schon zwei Ohren ganz weit offen und schaue ob sie alle Meilensteine gut erreicht.
00:02:01: also es ist jetzt nicht so dass sich spezielle Förderangebote für Sie kreiere aber ich bin schon recht aufmerksam und proaktiv würde ich sagen.
00:02:10: was die Sprache betrifft
00:02:11: Was sind denn so Meilensteine, auf die man achten kann?
00:02:14: Wo man sagt ja okay mein Kind entwickelt sich altersgerecht oder mein Kind ist ziemlich verzögert in manchen Bereichen.
00:02:22: Das ist jetzt so atop gar nicht so grob zu beantworten.
00:02:26: also man kann sagen das Sprachentwicklung in festen Phasen abläuft und keine Phase wird übersprungen.
00:02:34: das heißt man kann eigentlich schon sehr aufmerksam im Babyalter sein.
00:02:38: am Anfang kommunizieren die Babys ja vielleicht über das Schreien oder Gluxen, oder Gurlaute und dann irgendwann beginnen sie mit dem Lallen.
00:02:47: Vielleicht erkennen jetzt Mama und Papa's ihre Babies wieder wenn die bestimmte Laute nachplappern und nachahmen Und da würde ich sagen ist ein ganz ganz wichtiger Meilenstein so ab dem sechsten Lebensmonat das kanonische Lallen.
00:03:00: Das bedeutet dass die babies in Silbenkettenleinen.
00:03:04: Ich kann das mal vormachen, so ist wie la-la-de-de wa-wa!
00:03:08: Das heißt sie hängen lokale und konsonanten aneinander und produzieren silben.
00:03:13: Und üben damit auch schon das Lautreportoir ihrer Muttersprache ein, wie die laute Mund gebildet werden und tatsächlich – das ist super spannend – auch das Betonungsmuster Ihrer Mutterssprache.
00:03:25: Das heißt französische Babies leilen anders als deutsche Babys, weil das Betonnungsmusta anders
00:03:32: Und manche Laute können wir gar nicht mehr so richtig entwickeln als Erwachsene, wenn wir sie nicht sehr früh gelernt haben.
00:03:39: Also manche tun sich sehr schwer mit dem Rollen eines Erstes.
00:03:44: In manchen Regionen fällt den Leuten das leichter.
00:03:46: Ich kenne einen, der lebt in Franken oder wurde in Franken geboren und lebt jetzt auf Ibiza Und er meint die können nicht hören woher kommt dass er deutscher ist weil er das eher so gut rollen kann.
00:03:57: gleichzeitig gibt es bestimmte klacklaute gerade in afrikanischen sprachen Die fast nicht mehr zu lernen sind als erwachsen wenn wir sie nicht als kind sehr früh einüben.
00:04:06: Genau, also bis zum sechsten Lebensmonat kannst du dir vorstellen.
00:04:10: Produzieren die Babys alle möglichen Laute auch Laute, die gar nicht zu ihrer Muttersprache gehören und dann irgendwann verlieren sie diese Fähigkeit.
00:04:18: wie so ein Trichter passen Sie sich dann quasi den Lauten Ihrer Umgebungssprache an und produzieren da nur noch die Laute die sie wirklich jeden Tag hören, also die auch Ihre Mutterssprach oder die starke Umgebungssprache ist.
00:04:29: das heißt wie Du sagst man verlernt das wiederum so'n bisschen Und das ist auch die Zeit, wo nicht hörende Babys verstummen.
00:04:37: Also am Anfang leilen sie, obwohl sie nicht hören und dann so ab dem sechsten Lebensmonat weil die auditive Rückkopplung fehlt werden Sie auch still und hören aufzuleilen.
00:04:47: Das heißt um nochmal auf deine Frage zurückzukommen ein ganz wichtiger Meilenstein es tatsächlich des kanonische Lallen was so zwischen dem Sechsten- und Achtenlebensmonat beginnt.
00:04:56: wir wissen aus Studien dass Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen rückblickend wenig bis gar nicht kanonisch geleilt haben.
00:05:05: Das heißt hier kann man schon frühe Indizien sozusagen sehen, also ein ganz ganz früher Meilenstein.
00:05:11: und der mündet dann im Endeffekt auch in den ersten Wörtern weil wenn die Babys so Silbenketten duplizieren wie Mamma-Mamma-Baba-Babba das werden dann auch die Ersten Wörter wie Mama was ja auch eine Wiederholung einer Silbe ist, Mama oder Papa oder Wow-Wow, aber eben auch so Wörter wie Ball da hoch.
00:05:33: Alles was im Alltag so wichtig ist und diese ersten Wörtern kommen in der Regel um den ersten Geburtstag.
00:05:39: so grob gesagt also ein weiterer wichtiger Meilenstein ab dem ersten Geburtsdag kommen die Erstenwörter
00:05:44: Dann geht es sehr weiter In der Entwicklungspsychologie war auf jeden Fall auch ein Aspekt meines Studiums.
00:05:50: Geht's dann wahrscheinlich weiter mit zwei Wörters?
00:05:54: Dann gibt's ja so Ballhaben und sowas.
00:05:58: ist im zweiten Lebensjahr, ich erinnere mich nicht mehr so ganz
00:06:00: so.
00:06:00: Genau!
00:06:01: Im zweiten Lebensjährige, also erst dann mal fangen die Kinder jetzt an Wortschatz aufzubauen und sie sammeln Wörter, sodass sie ungefähr mit anderthalb kann man sagen mit achtzehn Lebensmonaten so im Durchschnitt fünfzig Wörtern sprechen.
00:06:15: Und zehn bis zwanzig sollten es Minimum sein.
00:06:18: Also wir sprechen immer von Meilenstein, das ist so ein Durchschnittswert was fünfzig Prozent aller Kinder einer Altersklasse sprechen und von Grenzsteinen, dass ist so das was man als Minimums hören möchte.
00:06:30: Außer bei bilingual entwickelten Kindern da kann ja die Spracheinordnung ein bisschen später erfolgen weil sie zwei Sprachen sortieren.
00:06:38: Das ist ein Mythos, dass bedinguale Kinder langsamer sind oder das Zweisprachigkeit die Sprachenwicklung verzögert.
00:06:45: Mehrsprachige Kinder sollten die gleichen Meilensteine erreichen wie Einsprache.
00:06:51: In jeder ihrer Sprache?
00:06:52: Nein alle Wörter erst einsprachen werden zusammengezählt.
00:06:55: Ah!
00:06:56: Ne ne in jeder Sprache richtig unmerklich.
00:06:58: Naja ich dachte
00:06:59: es war okay.
00:07:01: Du kannst deine Hundert-Achzigwörter noch nicht...
00:07:03: Mit vierundzwanzig Lebensmonaten, also mit dem zweiten Geburtstag sprechen die Kinder im Durchschnitt zweihundertfünfzig Wörter und Minimum sollten es fünfzigwörter sein.
00:07:13: Und da wenn diese Fünfzigwürter quasi erreicht sind... Also das ist so ein Vakuum sozusagen was erreicht werden muss eine Grenze die erreicht werden musst.
00:07:23: dann beginnen die Kinder Wörtern miteinander zu kombinieren.
00:07:26: Es ist das was du gerade angesprochen hast sowas wie Papa hoch Mama da Ball haben.
00:07:32: Also, es muss eine gewisse Masse im Lexikon an ein Vokabular da sein.
00:07:35: Das sind ungefähr fünfzig Wörter, dass die produktive Grammatik ausgelöst wird und die Kinder anfangen, Wörtern miteinander zu kombinieren.
00:07:43: Was passiert im zweiten Lebensjahr?
00:07:45: Genau!
00:07:45: Und mit drei Jahren sprechen die Kinder eigentlich schon längere Sätze... ...und mit vier Jahren ist die Grammatikk ziemlich gut ausgebildet und bis zum fünften Geburtstag auch die Aussprache.
00:07:56: Man kann grob sagen, bis zum Fünftengeburtstag ist das Sprachsystem so weit ausgebildet, dass die Kinder fast alles ausdrücken können und dann werden nur noch Feinheiten erworben.
00:08:07: Patrizia Wannen entwickelt sich das denn zurück?
00:08:10: Weil man hat bei manchen Männern den Eindruck, da sie nur noch zwanzig-dreißig Wörter benutzen und sich auch nicht mehr wirklich ausdricken können gerade in ihrem emotionalen Erleben!
00:08:19: Wann passiert
00:08:20: das?!
00:08:21: Da kann ich dir leider keine Antwort darauf geben...
00:08:26: Wie ist denn das...?
00:08:26: ... mit der Babysprache.
00:08:28: Ich erlebe das oft, gerade so bei älteren Menschen, bei meiner Oma... also bei der Ur-Oma von meiner Tochter, dass sie am Anfang immer so in Babyssprache mit meiner Toch da gesprochen hat.
00:08:37: Meine Mutter macht das nicht.
00:08:39: Sonst erlebe ich auch wenig Menschen meinem Alter die das machen.
00:08:42: Ist das gut für die Sprachentwicklung?
00:08:44: Ist es normal?
00:08:45: Ist das schön für Kinder im kindlichen Leben oder sollte man relativ normal mit den Kindern reden?
00:08:51: Also der Begriff Babysprache, das habe ich jetzt bei dir auch so ein bisschen anklingen lassen gehört.
00:08:57: Ist so'n bisschen negativ konzentiert ne?
00:08:59: Also eigentlich ist Babyssprache im Fachschaggon sagen wir Baby Talk oder die Ammensprache tatsächlich sehr, sehr sprachförderlich.
00:09:06: Das bedeutet du begibst dich auf Augenhöhe stellst Blickkontakt her und krimazierst schon fast mit deinem Gesicht.
00:09:14: Ich mache das jetzt gerade vorher.
00:09:15: ja also total übertriebene Mimik benutzt auch G-Stick und dann redest du recht langsam im kurzen Setzen mit einem übertriebenen melodischen Sprachrhythmus.
00:09:28: So wie ich das gerade gemacht habe, schau nur!
00:09:30: Dort ist ein Vogel der Vogel fliegt.
00:09:34: Und diese Ammsprache ist tatsächlich sehr förderlich, weil du die Aufmerksamkeit des Babys sketcht.
00:09:40: Also das Baby braucht diese übertriebenen perzeptuellen Hinweisreize also Mimik, G-Stick und diesen übertriebene Brosodi diesen Sprachrhythmus um auf Sprach überhaupt aufmerksam zu werden.
00:09:52: Das heißt ich empfehle allen Eltern wirklich langsam und in höherer Stimmlage in kurzen Sätzen zu sprechen, denn das erleichtert den Babys die Spracherkennung.
00:10:05: Was negativ ist ist wenn man keine echten Wörter benutzt also wenn man solche Fantasiewörter benutzt wie Gucci-Gucci oder fällt jetzt gerade gar keins ein.
00:10:15: aber ihr wisst glaube ich alle was ich meine.
00:10:17: Also man darf natürlich laut Malereien benutzen weil sie den Kindern den Spracheinstieg erleichtern sowas wie Wow wow.
00:10:24: Aber dann sage ich eben nicht da ist ein Wow Wow.
00:10:26: Sondern dann sag' ich oh schau!
00:10:28: Da is sein Hund!
00:10:29: Wow wow macht der Hund.
00:10:31: Der Hund macht wow, wow.
00:10:32: und dann biete ich das so übertrieben an.
00:10:34: Und das macht den Babys Spaß und dann werden sie zum Nachahmen
00:10:37: angeregt.".
00:10:38: Ah schön!
00:10:39: Aber es kann auch Passanten aggressiv machen wenn Sie das hören.
00:10:43: Ja, den einen oder anderen vielleicht schon?
00:10:45: Ich habe den Babies gesetzt.
00:10:48: Dann gibt's eine Grenze wo man sagt damit sollte man spätestens aufhören.
00:10:52: also was ich manchmal erlebe bei manchen Eltern oder Großeltern dass die mit den älteren Kindern immer in einer verweichlichten fast schon, ja nicht dieses Baby-Sprache aber in so einer übertriebenen als wäre das Kind irgendwie nicht richtig aufnahmefähig sprechen.
00:11:06: Ja also normalerweise passt sich unser Sprach oder Sprechstil den Fähigkeiten, den Sprachfähigkeiten und den kognitiven Fähigten der Kinder an.
00:11:15: Das heißt wenn ich merke mein Kind fängt an mehr Sprache zu produzieren und längere und komplexere Äußerungen auch zu verarbeiten dann veränder' ich eigentlich unbewusst meinen Sprechenstil.
00:11:27: Das heißt, so ab anderthalb spätestens verlasse ich diese Baby-Sprache oder die Amenssprache und gehe hin zur stützenden Sprache.
00:11:37: Dann wiederhole ich sehr stark aber meine Sätze werden auch länger und ich nehme die Betonungen ein bisschen raus und dann ab dem dritten Geburtstag benutze ich wiederum ein anderes Sprachmodell.
00:11:46: das passiert natürlich alles unbewusst.
00:11:48: im besten Fall da lege ich mehr Wert auf Grammatik und verbessere indirekt mehr oder stelle mehr Fragen um das Kind zu längeren Äußerungen und Sätzen anzuregen.
00:11:57: Also ja, da gibt es tatsächlich so Deadlines!
00:12:00: Du hast gerade gesagt Verbessere indirekt und das ist ja auch so ein Punkt.
00:12:04: manche Eltern verbessern ihr Kind direkt?
00:12:06: Nein, so heißt das nicht!
00:12:09: Und Indirekt hieß sie ja und das hatte ich mal gehört und das habe ich auch immer mit meiner Tochter gepflegt und mache noch immer außer bei so ein paar Wörtern die einfach nicht so richtig reingehen, da hoffe ich auf... Die Entwicklung Maschage, sagt sie.
00:12:22: Und Motel statt Hotel habe ich Sie öfter schon gefragt, ob Sie den Unterschied zwischen dem Motel und einem Hotel kennen?
00:12:27: Und sie meinte ja aber das Wort Motel ist für Sie angenehmer auszusprechen, warum verwendet sie das?
00:12:33: Und dann habe ich gesagt Ja, warum nicht!
00:12:34: Aber was ich immer mache wenn sie etwas sagt, was nicht korrekt ist, dann wiederhole ich es nochmal ohne sie zu verbessern.
00:12:41: Sagt Ahm... und macht den Satz einfach Korrekt.
00:12:45: So wie ich in der Lage dazu bin, muss man auch
00:12:47: sagen.
00:12:47: Genau!
00:12:48: Papa möchte eine Massage.
00:12:50: Richtig, genau.
00:12:51: Also im Sinne eines corrective Feedbacks.
00:12:54: Du greifst quasi den Fehler nochmal auf indem du ihn einfach im Dialog wiederholend richtig stellst.
00:13:00: Ah, eine Massagem möchtest du?
00:13:02: Ich gebe dir gerne eine Massager.
00:13:04: Ja so führst du quasi den Dialog weiter um das Kind nicht zu sprechen.
00:13:09: Ganz natürlich!
00:13:10: Und wiederholst das fehlerhafte Wort vielleicht noch mal, sodass es trotzdem liebevoll wahrnehmen kann wie's eigentlich richtig heißt.
00:13:17: Dieses direkte Korrigieren kann sprachhemmend wirken wahrscheinlich weil das Kind ja eigentlich von Geburt an den Eltern gefallen will.
00:13:25: darauf sind wir evolutionär geeicht und dann kann es sein dass das Kind sagt oh da gibt es negatives Feedback.
00:13:32: ich nehme mich mal ein bisschen zurück?
00:13:34: Genau also Direkte Korrekturen sind sprachhemmend.
00:13:38: Ich verliere die Lust am Sprechen, weil ich merke, Mama und Papa interessieren sich überhaupt nicht für den Inhalt sondern die achten ständig nur auf meine Stilistik ja?
00:13:48: Und verbessern mich die ganze Zeit... Das denken
00:13:50: Kinder so!
00:13:50: Die achten nur auf meiner Stillistik, aha!
00:13:52: Du denken sie es wahrscheinlich nicht.
00:13:54: aber Sie merken, Mama oder Papa korrigieren mich.
00:13:56: Ich mache irgendwas ständig falsch.
00:13:58: Nicht zu ihrer Zufriedenheit wie du es gerade auch beschrieben hast.
00:14:01: dann sage ich lieber gar nichts mehr.
00:14:03: Und dann nehmen die Kinder sich immer mehr zurück.
00:14:05: und das ist eigentlich das Schlimmste, was passieren kann.
00:14:08: Denn sprechen lernst du indem Du sprichst, indem Du es ausprobierst und im Dialog, im Hin- und Her.
00:14:13: Wenn das eine Einbahnstraße ist, funktioniert der ganze Spracherwerbsprozess nicht
00:14:18: mehr.".
00:14:19: Also ich mach's auch so dass man natürlich den Satz nochmal wiederholt oder das Wort dann noch mal indirekt korrigiert in dem man einen anderen Satz formuliert... Aber es gibt auch immer wieder mal die Möglichkeit, am Essenszisch oder wenn man zusammensitzt, dass man direkt korrigiert.
00:14:31: Also ich bei meinen Kindern.
00:14:32: Ich weiß nicht ob das jetzt empfohlen wird aber wenn ich merke da ist eine Offenheit für da dann mache ich das auch.
00:14:38: und wenn ich merk es gibt sofort einen Widerstand dann beendigt es sofort.
00:14:41: Aber manchmal kann man das auch... Oder habe ich das spielerisch eingebunden?
00:14:43: Oder auch mit Humor, wenn's irgendwie ein lustiges Wort war und allen bewusst verhältes wurde gerade falsch ausgesprochen Und dann dreht man sich so bisschen darum und es gab auch jetzt nicht.
00:14:52: beim mir fällt leider keins allen.
00:14:53: aber Es gab auch ein Wort was mein Sohn immer falsch aus gesprochen hat wo wir uns dann irgendwann extrem drüber lustig gemacht haben und dann so ein Wortwitz draus gebastelt haben.
00:15:00: Also auf meiner Erfahrung gegen das kann man auch manchmal direkt korrigieren.
00:15:04: Dann bist du auch sehr reflektiert, weil Du hast gerade gesagt, Du machst es spielerisch und mit Humor Und das ist natürlich was ganz anderes als wenn ich sage hey!
00:15:12: Das heißt nicht metaling, das war schon wieder falsch.
00:15:15: Schau mal auf mein Mund.
00:15:16: sprich mir nach, das heißt Metaling los jetzt Metaling und dann ziehen man hintereinander eine Art Sprechtrill initiieren.
00:15:24: So wie du das beschreibst, ist es sehr scheinbar sehr spaßig und liebevoll!
00:15:28: Und wenn die Kinder dafür offen sind kann man das natürlich ausprobieren.
00:15:30: Man könnte auch die Wörter in Silben zerlegen, Motel oder Hotel und mal Rheime finden.
00:15:38: Dann werden die Kinder ja auch nochmal sehr aufmerksam auf die einzelnen Lautunterschiede.
00:15:43: Gibt es denn Unterschiede in der Sprachentwicklung zwischen Jungs und Mädchen, das hört man ja auch immer so.
00:15:48: Das ist ein Mädchen die fängt viel früher an zu sprechen und das ist ein Junge der spricht viel weniger, das ist ganz natürlich.
00:15:55: und dann denke ich mir mal, wisst ihr das wirklich so genau?
00:15:58: oder ist das einfach so einen Mythos der sich über Generation weitergetragen hat?
00:16:03: Tatsächlich beides.
00:16:04: Also statistisch gesehen zeigen Mädchen tatsächlich oft eine etwas schnellere Sprachentwicklung.
00:16:09: heißt ganz konkret ihre ersten Wörter sprechen sie im Durchschnitt ein bis zwei Monate früher als die Jungen, aber das ist jetzt ein ganz großes Aber.
00:16:18: es ist ganz wichtig zu verstehen dass sich das nur ganz kurz hält dieser Unterschied und die jungen sehr sehr schnell aufschließen.
00:16:26: ja also diese unterschied verliert sich Und insgesamt sollten die Jungs genauso die Meilensteine und Grenzsteine erreichen wie die Mädchen.
00:16:35: Es ist natürlich nicht generell so, dass alle Jungen später sprechen als Mädchen und das normal ist nur weil sie Jungs sind.
00:16:44: Im Gegenteil es ist leider so, daß jungen doppelt zu häufig von Sprachentwicklungsstörungen betroffen sind.
00:16:50: Das heißt wenn du einen Sohn hast der Meilensteine oder Grenzsteine verpasst hat, der scheinbar Sprachentwicklungsverzögert ist.
00:16:59: Würde ich nicht sagen ach das ist ein Junge!
00:17:01: Der darf später und weniger sprechen sondern dann würde ich gerade ganz proaktiv da drauf schauen und vielleicht mal den Kinderarzt
00:17:09: ansprechen.".
00:17:10: Und man hat ja vielleicht wenn solche Gerüchte im Umlauf sind so'n Henne-Eil-Problem.
00:17:15: woher kommt die Sprach-Entwicklungsstörung?
00:17:18: Oder die Verzögerung?
00:17:20: weil in dem Moment Ich diesen Eindruck habe, kann ich dazu tendieren weniger mit dem Jungen als mit den Mädchen zu reden.
00:17:28: Also auf der emotionalen Entwicklungs-Skala gibt es genau dieses Phänomen das man festgestellt hat dass Mütter wie Väter emotional anders auf Jungs als auf Mädchen reagieren und damit ihre emotionale Entwicklung anders beeinflussen und negativ bei Jungs ganz häufig.
00:17:45: Und wenn so ein Phänomene in den Köpfen ist oder so ein Gerücht dann kann das eben auch entstehen.
00:17:50: Darum wichtig, dass du es noch mal gesagt hast, dass man gerade bei Jungs darauf achten kann, achten sollte aber natürlich bei beiden Geschlechtern.
00:17:58: Welche Rolle spielt in das Vorlesen?
00:18:00: Weil das ist bei uns immer ein großes Thema gewesen.
00:18:03: Vorlesend Bücher anschauen, Geschichten erzählen die Welt mit Sprach zusammen entdecken.
00:18:08: Das heißt auch wenn Man draußen was entdeckt, nicht nur hingucken sondern auch mal drüber reden.
00:18:14: Guck mal der Mond und die einzelnen Krater und siehst du die Schatten wie das Licht fällt.
00:18:20: Und manche Sachen versteht sich vielleicht noch gar nicht so hundert Prozent aber gleichzeitig kann es ja trotzdem förderlich sein oder?
00:18:28: Das, was du gerade beschrieben hast ist ja Wortschatzförderung par excellence.
00:18:34: Du lässt den Wortschutz an die Tiefe wachsen indem du Eigenschaften des Mondes aufgreifst und ganz beschreibend sprichst.
00:18:41: also vorlesen is einer der stärksten Förderfaktoren nicht nur sprachlich.
00:18:45: es erweitert natürlich Wortschafts- und fördert komplexere Satzstrukturen stärkt das Sprachverständnis so wie du das jetzt gemacht hast.
00:18:53: du bietest viele Wörter an die das Kind vielleicht noch nicht selber spricht aber aber lernt sie zu verstehen, mit den Abbildungen zu verknüpfen.
00:19:00: Damit fördert du das Sprachverständnis.
00:19:02: Aber Vorlesen macht noch viel mehr.
00:19:05: Es fördert nämlich Aufmerksamkeit und Konzentration und schafft eine ganz tolle Nähe und Beziehung zu den beiden – dem Vorlesenden und der, der zuhört.
00:19:14: Und das wiederum sind ganz positive Erlebnisse die das Kind verknüppt rund um Sprache!
00:19:19: Und nicht zu vergessen die frühen Schriftssprachfähigkeiten weil ganz oft fordern die Kinder dann irgendwann ein, wie heißt eigentlich dieser Buchstabe oder was steht hier?
00:19:28: und dann kann man auch einfach auf das Lesen und Schreiben eingehen.
00:19:32: Ja!
00:19:32: Und lesend finde ich ist das krasseste Tor zur Welt eigentlich ne?
00:19:37: Also ich habe in meinem Leben schon wahnsinnig viele Gespräche, Interviews geführt krasse Vorstellungskraft haben und auch zum Teil krasche Bücher geschrieben haben.
00:19:48: Alle vereint eigentlich eine Sache, dass sie in ihrer Kindheit und in ihrer Jugend – und auch als Erwachsene wahnsinnig viel lesen weil sich dadurch immer wieder neue Horizonte welten eröffnen und
00:19:59: auch
00:20:00: ein Sprachraum entwickelt den ich nicht habe wenn ich nur irgendwie in meiner Peergroup unterwegs bin.
00:20:07: Und das finde ich ist das Krasse, und wenn so eine emotionale Basis dafür gelegt wird, weil ich ein Gefühl von zu Hause entwickle, wenn ich selber lese ... Weil ich das in meiner Kindheit mit meinen Eltern oder meinen ersten Bezugspersonen gemacht habe, es ist glaube ich noch mal stärker, weil eben diese emotionale Verknüpfung da ist.
00:20:23: Also... Ich bin auch voll fürs Lesen und ich wünsche mir bei mir selber manchmal also ich bin relativ wenig bei Social Media oder am Handy für den Durchschnitt, aber trotzdem noch genug.
00:20:35: Dass ich diese Zeit, die ich zu viel davon bringe ins Lesen
00:20:38: investiere.".
00:20:40: Und dann hoffentlich auch die Kinder irgendwann voll in diesen Rhythmus
00:20:43: kommen?
00:20:43: Ja!
00:20:44: Ich würde nochmal einen Schritt zurückgehen.
00:20:45: Du hattest gerade noch mal was Verbesserung angeht und wenn man Sprachfehler auch bei seinen Kindern entdeckt... Wie ist es denn das bei Kindern von anderen Eltern bzw.
00:20:55: Bei mir ist es so, wenn meine Tochter da meinen Sohn ein Freund hat oder eine Freundin Dann ist mir da und hier und da schon aufgefallen, hey, hier Lispelt ein Kind oder es gibt einen Sprachfelder der offensichtlich ist.
00:21:06: Natürlich bin ich nicht derjenige, der das dann direkt korrigiert vielleicht mal indirekt.
00:21:10: aber wie würdest du auf die Eltern zugehen in so einer Situation?
00:21:14: Und würdest überhaupt auf die Eltern zu gehen?
00:21:16: Ja, das ist immer ganz schwierig Kinder im Freundeskreis.
00:21:21: Ich will nicht sagen zu kritisieren, aber irgendeine Auffälligkeit anzusprechen weil das wirkt immer so als würdest du das Kind deiner Freunde bewerten und je nachdem wie die Eltern drauf sind kann dass diese Kritik vielleicht nicht gut ankommt.
00:21:33: ich würde vielleicht recht objektiv sagen dass ich mal irgendwo gehört oder gelesen habe dass die fünftig Wortgrenze um den vierundzwanzigsten Lebensmonat so wichtig ist Also quasi so ein bisschen objektiv, einfach Wissenstrollen oder dass es gar nicht so leicht ist sich das Lisbeln als Jugendlicher oder Erwachsener wieder abzugewöhnen und dass ich das so spannend finde.
00:21:55: Das Kinder ganz früh des oft spielerisch nebenbei ablegen können wenn man eben früher reagiert.
00:22:01: Ich meine damit überhaupt nicht dein Kind, aber
00:22:04: allgemein
00:22:05: Patrizia für dich ist es ja noch mal eine größere Hürde.
00:22:07: Wenn du so ne Kommentare in deinem Freundes- und Bekanntenkreis machst... ich habe mal gehört also hat jetzt überhaupt nichts mit meinem Beruf zu tun.
00:22:14: So wie wenn ich als Psychologe bestimmte Tipps gebe.
00:22:17: Aber als Psychiologe finde ich halt man immer das Ding dass Leute sehr proaktiv auf einen zukommen.
00:22:22: Ist das bei dir auch so?
00:22:23: Dass Leute proaktif auf dich zukommen und sagen hey ich hab da was entdeckt.
00:22:27: Ja, das erlebe ich ganz häufig und ich warte auch bis mich Freunde oder Bekannte ansprechen.
00:22:32: Also ich würde mir nicht anmaßen wenn ich nicht gefragt werde zu sagen hey mir ist aufgefallen dein Kind Listbild oder dein Kind spricht grammatikalisch falsche Sätze.
00:22:43: Ich warte bis sich angesprochen werden Und dann gebe ich natürlich mein Wissen weiter und auch ein Rat Wenn die Eltern offen dafür sind.
00:22:50: aber ich würde sagen man braucht viel fein gefühlt viel Fingerspitzengefühl.
00:22:54: Man kann auch einfach in diesen Kontexten anfangen zu lispeln und dann merken die Leute, dass irgendwas schief ist.
00:23:00: Wie heißt eigentlich noch mal dieser CH-SCH Fehler?
00:23:03: Wenn ich das verwechsel, wenn ich zum Beispiel sage FICH statt Fisch... Das haben ja auch manche Menschen und das ist auch schwer rauszukriegen als Erwachsener ne?
00:23:13: Das ist richtig!
00:23:13: Ja also wenn SCH zu FICH CH gemacht wird, dann spricht man von einer Rückverlagerung denn das wird in der Mitte des Mundraums gebildet und das CH hinten.
00:23:27: Das heißt, ein Laut der vorderen Artikulationszone wird durch einen Laut der hinteren Articulationzone ersetzt.
00:23:33: Das heisst einfach Rückverlagerung von SCH.
00:23:37: Und es ist ein phonologisches Problem, was man mit Hörübungen und dann erst im Mundraum mit Trainings-Fasiken...
00:23:44: Ah!
00:23:44: Hören dass die Leute, die das aussprechen auch nicht als Fisch sondern die hören selber Fisch?
00:23:50: Genau, manchmal ist es tatsächlich so.
00:23:51: Man muss immer unterscheiden ob das eine phonologische Verzögerung oder phonologische Störung ist aber die betroffenen Kinder hören tatsächlich oft nicht den Unterschied.
00:23:59: also wenn ein Laut durch einen anderen Laut ersetzt wird Ist es für die Kinder aber kein Unterschied.
00:24:05: Sie hören nicht ob sie sagen Bus- oder Busch Für sie klingt das gleich.
00:24:09: Deswegen musst du erst logopädisch quasi die Lautunterschiede erarbeiten und den Kindern erklären Schau mal!
00:24:15: Es gibt einen Geräusch des Machtes.
00:24:18: Das ist zum Beispiel die Schlange, die zischt und macht eine Dampflog.
00:24:24: Und je nachdem welches Geräusch ich benutze kommen da ganz unterschiedliche Wörter heraus aus meinem Mund.
00:24:29: Einmal fährt ein Bus und einmal wächst ein Busch.
00:24:33: Die Kinder müssen erst den Bedeutungsunterschied lernen bevor sie sozusagen lernen wie das im Mundraum gebildet wird.
00:24:39: Und jetzt hast du ja gerade mal was aufgemacht, was vielleicht auch noch helfen könnte.
00:24:43: Mein Sohn selber war auch bei der Lokopädie, der hatte so ein Problem mit den Ohren und er hat einen Röhrchen bekommen und dann auch so dauerhafte Röschen, weil er oft Ohrenschmerzen hatte.
00:24:52: Da hat die Ohrenärztin auch empfohlen das zu Lokopäden geht nicht, weil es schlecht spricht aber man an manchen Worten ganz leichte Unsauberheiten erkennen dadurch dass ihr sie selber wahrscheinlich nicht richtig hört.
00:25:03: Das haben wir dann auch gemacht.
00:25:04: und was erstaunlich gewesen ist dabei ist, dass er diesen Lokopädie unterricht super gerne gemacht hat, weil ihm das extrem viel Spaß gemacht hat.
00:25:11: Weil es so superspielerisch war.
00:25:12: Ich glaube auch was vielleicht helfen könnte wenn man im Freundeskreis Kinder hat und die Eltern darauf ansprechen dass man sagt hey habt ihr nicht Lust?
00:25:19: Das ist fast schon wie als würde dein Kind einmal die Woche zum Fußball gehen oder eine Aktion machen weil es einfach.
00:25:24: also meinem Sohn hat's extrem viel spaß gemacht.
00:25:26: er wollte unbedingt hin und war dann schon fast trauig dass es dann zu Ende war.
00:25:29: Da hat die Logopäne wirklich sehr gute Arbeit geleistet.
00:25:32: Ja
00:25:33: war sogar ein Logopädchen.
00:25:33: ich war auch sehr überrascht.
00:25:37: Also tatsächlich versuchen wir natürlich immer spielerisch zu lernen und diese Eins-zu-Einszeit genießen die Kinder tatsächlich sehr, weil da ist jemand der nur für mich da ist und der unglaublich viele Spiele hat.
00:25:49: Und das macht einfach Spaß!
00:25:51: Nichtsdestotrotz würde ich Kindern nicht vorgaukeln – es ist jetzt vielleicht noch mal ein bisschen was anderes.
00:25:56: aber ich würde Kindern, die in die Therapie gehen, nicht vorgaugeln, dass das nur Spaß und Spiel sind Sondern es kann auch mal anstrengend werden und manchmal muss man aus der Komfortzone raus.
00:26:06: Und gerade Kinder mit Sprachanwicklungsstörungen, die wirklich unter Sprechansträngung leiden und das nicht einfach wegüben können kommen immer wieder in ihre Grenzen.
00:26:16: Da ist es ganz wichtig dass man die nicht veräppelt und sagt du gehst zur Patrizia und ihr spielt da ein bisschen sondern nein!
00:26:21: Patrizja hilft dir, dass du besser verstehen kannst und dass dich andere besser verstehen können.
00:26:27: aber wir machen das ganz spielerisch und es wird auch Spaß machen.
00:26:31: Aber Kinder merken durchaus, dass das nicht nur Spiel ist sondern auch Arbeit.
00:26:34: Bei deinem Sohn war es jetzt nicht so aber bei anderen die erleben durchaus auch die Anstrengung und die Arbeit.
00:26:41: Wie ist es denn mit Bildschirmzeit?
00:26:42: Weil Kinder sind ja immer häufiger am Bildschirmen hören Hörspiele, aber eben auch manchmal Bewegtbildmedien.
00:26:49: Und manche Eltern sagen Ja, das ist gut weil da hat sehr viele verschiedene Sachen.
00:26:55: andere sagen, dass es zu passiv vom Konsum.
00:26:58: Ich kenne einen Journalist nicht persönlich aber der hatte mal in den Medien gesagt er hat die deutsche Sprache über das Fernsehen gelernt.
00:27:05: bist du da zwiegespalten?
00:27:07: oder sagst du zwischenmenschliche reale Interaktion ist immer noch des non plus ultra alles anderes eher eine Simulation wie bei social media.
00:27:14: das Kontakt simuliert wird über Social Media.
00:27:17: Aber eigentlich ist wie Nahrung essen die uns nicht wirklich nähert.
00:27:21: Ja auf jeden Fall, also man muss immer unterscheiden wie alt das Kind ist.
00:27:24: Wenn ich gerade Sprache erwerbe als ein Kleinkind bin und dann viel passiven Medienkonsum habe, dann fehlt einfach der echte Austausch.
00:27:32: und Sprache braucht Interaktion, Sprache braucht einen Dialog einer Bezugsperson die sich auf meinen Sprachentwicklungsstand einlassen kann, sich mir anpasst nicht zu leicht aber auch nicht zu komplexe Sprachvorbilder anbietet.
00:27:47: und das kann der Fernseher nicht, denn er weiß ja nicht wer da gerade zuschaut.
00:27:51: Von daher muss man immer schauen wie viel Sprache hat denn das Kind schon im Sprachsystem?
00:27:55: Wie weit ist es mit seiner Sprachentwicklung und kann es von diesem Medien profitieren oder nicht?
00:28:00: Und wenn die Medienzeit exzessiv betrieben wird also einfach zu hohe Dauer vorliegt ein Bildschirmkonsum dann fehlt genau dieser echte Austausch und dann wird's zu einem Problem dass passives Konsumieren einfach nicht gleichzusetzen ist mit Interaktion.
00:28:19: Und man muss auch darauf achten, nicht nur was schaut mein Kind inhaltlich sondern war es das für eine Sprache die mein Kind da hört?
00:28:27: und meistens sind die Programme leider Kindgerichteten Sprachvorbildern ausgestattet.
00:28:34: Also die Bildschnitte sind zu schnell, die Stimmen sind nicht gut, die Sprechgeschwindigkeit ist viel zu schnell der Wortschatz und die Grammatik ist nicht auf den Sprachentwicklungsstand des jeweiligen Kindes angepasst.
00:28:46: Die Hersteller geben ja auch völlig andere Altersangaben an als vielleicht real tatsächlich für das Kind zutreffend werden.
00:28:55: Von daher würde ich immer empfehlen da eher sehr reflektiert und sparsam mit umzugehen und begleitend zu konsumieren oder zumindest danach noch mal darüber zu sprechen, um in den Austausch zu kommen.
00:29:06: Was hast du gesehen?
00:29:07: Und was ist da passiert?
00:29:09: Und dass vielleicht auch auf die eigene Lebenswirklichkeit übertragen, was man da gesehen hat.
00:29:13: Ja unbedingt!
00:29:14: Also finde ich ganz wichtig.
00:29:15: Ich sage immer so wenig wie möglich.
00:29:17: Genau Wenn wir real reden können, das ist immer das Beste.
00:29:20: Wenn wir uns real treffen können, ist es immer das beste wenn wir jemanden anrufen können besser als irgendwie mal kurz eine WhatsApp schreiben.
00:29:27: Es gibt ja auch aus eigener Erfahrung das Phänomen, ich konsumiere fast alle meine Medien.
00:29:32: Ob es lesen ist oder Videos oder Filme auf Englisch und würde sagen mein Verständnis von englisch sehr hoch Und wenn ich dann aber in die Interaktion gehe und spreche kann Ich sprechen und auch sehr gut.
00:29:42: Aber ich merke schon dass es da nicht so leicht und locker von der Hand geht wie Das zu konsumieren.
00:29:47: und ich denke es sind ähnliches Phänomene was auch bei Kindern passiert Dass sie vielleicht die Sachen verstehen aber in der interaktion im Gebrauch eigentlich erst sich Die Sprache ausbilden Kann.
00:29:56: Ja, und wenn die Kinder wirklich klein sind dann ist es tatsächlich auch ein Problem das Sprachverständnis aufzubauen.
00:30:01: Denn wenn da im Fernsehen jemand über den Ball redet ich aber gar nicht weiß auf was sich diese Wortformen die ich da höre ball fokussiert weil Ich gar nicht sehe was damit gemeint ist in dem bildausschnitt Weil der zu schnell wechselt oder dazu viele Sachen abgebildet sind Dann kann ich gar nicht quasi meppen ah ich habe dabei gehört Und dieses runde ding dahinten was sie sich zu werfen soll der ball sein.
00:30:24: Und in der echten Interaktion fasse ich den Ball an.
00:30:27: Ich erlebe ihn erst rund, er kann rollen, ich kann ihn werfen und fangen.
00:30:31: Mama oder Papa sagen gib mir den Ball, rolle ihn zurück usw.
00:30:35: Das heißt ich erlebe das, indem ich tatsächlich etwas mit dem Ball tue und nicht nur passiv sehe wie andere etwas mit diesem Ball
00:30:42: tun."
00:30:43: was ich glaube, ich am gefährlichsten finde.
00:30:45: Wenn Kinder früh Medienkonsum ausgesetzt werden, dass eine Hürn-Umstrukturierung in der Entwicklung stattfinden kann in Richtung Aufmerksamkeitsstörung.
00:30:55: also man darf sich mal fragen ist es einfach ein Diagnose Phänomen?
00:30:59: Dass wir eine höhere Aufmerksamkeitsspanne auf ADHS haben heute?
00:31:02: oder warum werden so viele Kinder mit ADHS oder ADS diagnostiziert?
00:31:07: Was passieren kann?
00:31:08: eben dadurch das Gehirnen stückweit überreizt wird So eine Art High-Dopaminausrichtung entwickelte, dass ich nur noch auf Sachen anspringe die in großer Reit sind und kleine Reize viel schwerer werden.
00:31:20: Und gerade das ist ja wichtig wenn nicht meine Aufmerksamkeit fokussiert halten soll auch mal nicht so überstimuliert zu sein.
00:31:28: Das finde ich super entscheidend auch wenn man auf Medienkonsum guckt.
00:31:32: Wir sind bei Sprache und bei Sprachfähigkeit.
00:31:35: lass uns doch nochmal grundsätzlich klären Warum eigentlich eine ausgeprägte Sprachfähigkeit so wichtig ist?
00:31:41: Und das betrifft ja ganz, ganz viele Bereiche im Leben eines Kleinkindes aber auch um späteren Erwachsenen alter.
00:31:48: Du hast ja vorhin schon angesprochen dass Sprache eigentlich der Schlüssel zu unserer Welt ist oder Türen öffnet und da bin ich voll bei dir.
00:31:57: Sprache ist wichtig zum Beispiel um Gefühle zu regulieren Denn ich kann mit Sprache meine Gefühle in Worte fassen.
00:32:04: Ich brauche, Sprache um Beziehung oder Freundschaften aufzubauen, Konflikte zu lösen und natürlich – das hast du schon gesagt – wissen zu erwerben!
00:32:11: Wie erwerbe ich Wissen?
00:32:12: Sprachlich entweder über das gesprochene Wort auditiv oder über das geschriebene Wort, in dem ich lesen kann.
00:32:19: Das ist Sprache ein Sprachsystem.
00:32:21: Und somit bedingt Sprache direkt meinen schulischen Erfolg und damit meine beruflichen Chancen.
00:32:29: Und wir wissen leider, dass Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen schlechtere Schulabschlüsse, schlechtere berufliche Abschlüsse haben und tatsächlich auch häufiger Mobbingerfahrungen erleben bereits im Kindergarten.
00:32:44: Und später im Jugendlichen oder Erwachsenenalter auch häufige von Depressionen betroffen sind.
00:32:50: Das heißt... Sprachprobleme führen nachweislich zu Problemen in anderen Bereichen tatsächlich im seelischen Wohlbefinden.
00:32:58: Wer gut sprechen kann, ist oft selbstbewusster und sozial eingebundener weil ich kann Konflikt belösen.
00:33:04: Ich kann auf jemandem zugehen meine Sicht der Dinge in Sprache fassen.
00:33:08: Probleme lösen.
00:33:09: all das bleibt mir verwehrt wenn ich mich sprachlich nicht richtig ausdrücken kann oder meinen gegenüber weil ich ein Spracherständnis problem habe gar nicht verstehen kann.
00:33:20: Das ist super spannend, das zu hören und auch eine ganz, ganz wichtige Sache.
00:33:24: Warum man da wirklich viel Wert drauflegen sollte und sagt hey ich gucke lieber zweimal hin oder ich höre lieber zweimal hin?
00:33:31: Was kann man denn tun wenn man merkt mein Kind is verzögert?
00:33:34: Es spricht einfach noch nicht soviel wie andere oder Lispel sogar oder Stottert weil meine Tochter hat... Ich weiß nicht, mit zwei oder drei habe ich gemerkt.
00:33:44: Oh die Zischlaute bildet sie nicht ganz so scharf aber da hab' ich mir gedacht... ...ich beobachte das erst mal eine Weile ob das was mit der Zahnstellung war.
00:33:52: Also den Zischlaub kann man ja entweder auch an der unteren Zahnreihe oder an der oberen bilden und die hatten oben gebildet ... und hatte einen relativ lückigen Zahnstand zu der Zeit.
00:34:01: Ich wusste schon, dass sie die Zähne von meiner Ex-Freundin kriegt... ... und danach richtig große Zähnen reinkommen.
00:34:07: Und das sich dann den Zahnstand verändern wird und so war es auch.
00:34:10: Dann war der Zischlaut auf einmal scharf.
00:34:12: aber die meisten Themen regeln sich ja nicht immer von alleine oder?
00:34:17: Also wenn wir jetzt kurz bei der Aussprache bleiben, dann wissen wir eigentlich ziemlich genau dass es gewisse Zeitfenster gibt wann bestimmte Laute erworben werden.
00:34:25: Und natürlich sind Kinder keine Roboter und er werben die genau zum Stichtag.
00:34:30: aber zb beim Zurschlaut SCH dürfen Kinder sich zeit lassen bis fünf zum Beispiel.
00:34:36: das heißt wenn der bis fünfe noch nicht ganz sauber klingt dann ist das okay.
00:34:40: Dann sollte man aber etwas tun.
00:34:42: Das heißt, ich habe für jeden laut ein gewisses Zeitfenster, wann er eigentlich erlernt wird und wann er klar da sein sollte.
00:34:49: Und wenn das nicht der Fall ist dann kann ich noch mal eine kleine Geigenfrist, eine Entwicklungsfrist geben.
00:34:53: ja weil jedes Kind sich individuell in seinem Zeitfenstern entwickelt und wenn dann der laut aber immer noch nicht da ist, dann sollte ich mir Hilfe suchen.
00:35:01: Und Hilfe ist in dem fall der Kinderarzt wo ich das ansprechen kann.
00:35:06: Der Halsnasen Ohrenarzt oder Pet-Audiologe ist auf jeden Fall eine gute Anlaufstelle, denn nicht selten sind Mittelohrenzündungen, ständige Paukenergüsse oder andere Hörminderung einfach die Ursache für Sprachentwicklungsverzögerungen.
00:35:19: und natürlich die Logopäde nur der Logopäd.
00:35:22: Denn die schauen sich die Sprachentwicklung genau an.
00:35:25: Die machen mit den Sprachendwicklungstests wirklich eine Rundumcheck, wie ist der Sprachenwicklungsstand des Kindes?
00:35:31: Ist das Kind verzögert oder liegt hier eine Störung vor?
00:35:34: und die können dann genau den Eltern sagen ob man noch warten kann und wenn ja wie lange oder ob man jetzt schon eine Therapie einleiten sollte.
00:35:43: Es ist generell für alle gut, mal zum Logopäden zu gehen.
00:35:46: Weil ich war tatsächlich glaube vier oder fünf Jahre regelmäßig beim logopäten.
00:35:49: Ich habe eine Ausbildung als Sprecher damals gemacht und da hab' ich noch stärker genuschelt als jetzt Und wir haben immer wieder irgendwelche Übungen gemacht und irgendwann war das so ein Ritual Da einfach hinzugehen, zu gucken wo sitzt auch die Stimme Dass sich nicht heiser werde wenn ich spreche etc.
00:36:05: etc.
00:36:06: Und mir hat es voll gut getan.
00:36:07: Irgendwann war's auch einfach nur lustig und spaßig weil ich die ja dann Sogut kannte.
00:36:12: Ich würde auch behaupten, dass es vielen Menschen gut tun würden in Psychotherapie zu gehen.
00:36:17: Obwohl man jetzt nicht so einen krassen Leidensdruck gerade verspürt.
00:36:21: ist das bei der Logopädie ähnlich?
00:36:23: Also würdest du das auch empfehlen oder sagst du nur wenn ein krasser Leidendruck da ist?
00:36:29: Naja, in Deutschland ist Logopädie eine medizinische Maßnahme.
00:36:34: Es ist ein Heilmittel.
00:36:36: das heißt es muss eigentlich eine Indikation, eine medizinische Indikationsvorliegen damit du überhaupt zur Logopädin gehen darfst.
00:36:43: Das heißt du brauchst eine Rezept einer logopädische Verordnung vom Arzt.
00:36:47: Es muss also irgendeine Auffälligkeit da sein.
00:36:49: aber unter den Begriffsprachförderung fallen jetzt wenn wir an die Kinder denken alle möglichen Maßnahmen sei es Wortschatzförderung klare Aussprache, Textgrammatik also dass man beispielsweise schön beschreiben kann und komplexe Zusammenhänge versprachlichen kann.
00:37:06: Und das tut natürlich jedem Kind gut wenn es offen dafür ist.
00:37:09: Man macht das wie gesagt ja spielerisch.
00:37:11: von daher wäre es sehr wünschenswert wenn alle Kinder ihr Potenzial hier entfalten könnten.
00:37:16: aber leider sieht das unser System so nicht vor weil das einfach dann nicht bezahlbar wäre
00:37:22: oder wir müssten unseren Fokus anders legen.
00:37:25: Also bezahlbar ist ja immer so.
00:37:26: eine Frage, wo liegt der Fokus?
00:37:29: Liegt der Fokuss auf die Entwicklung von den Kindern, dass sie dann später auch sich beruflich anders ausleben können und vielleicht auch dann anders in ein System einzahlen kann?
00:37:38: aber wenn wir eine Medizin haben, die eher darauf ausgelegt ist, wenn ne Krankheit da ist diese zu behandeln und nicht zu gucken.
00:37:48: Wir fördern Gesundheit im Vorfeld.
00:37:51: Dann ist das natürlich die Ausrichtung.
00:37:53: Ich habe letztens mit einem Arzt gesprochen, er meinte, er wollte Gesundheitsexperte werden und nach seinem Studium hat er gemerkt, dass er Krankheitsexperte ist.
00:38:01: Und manchmal geht es ja auch in andere Richtungen.
00:38:03: In der Psychologie erlebe ich das genauso und vielleicht auch in der Sprachentwicklung.
00:38:08: Du weißt ja selber wie das läuft?
00:38:09: Man geht zum HNO-Arzt, sagt man hat einen Beruf wo man viel sprechen muss und zack!
00:38:14: Ist das Rezept
00:38:15: da?!
00:38:16: Drei mal zehn sind da glaube ich drin oder einmal zehn.
00:38:19: Ich weiß es jetzt gerade nicht, aber sich selber auch mal was Gutes zu tun und proaktiv für seine Gesundheit sorgen und damit das System auf lange Sicht zu entlasten ja weil eine Krankheit ist viel viel teurer als eine proaktive Gesundheitsmaßnahme.
00:38:35: Und ich glaube wir können als Gesellschaft viel mehr in Gesundheit investieren und eben Damit auch in unsere Sprachentwicklung.
00:38:42: Weil wenn wir eine gute Sprache entwickelt haben und uns gut ausdrücken können.
00:38:48: Und auch sauber ausdricken können, sind hier auch soziale Interaktion für uns viel einfacher und die fördern auch unsere Gesundheit.
00:38:55: Also es ist ja so ein weitreichendes Feld.
00:38:57: also deswegen war's super super spannend heute mit ihr zu reden Patrizia.
00:39:02: Ja danke für die Einladung!
00:39:04: Wo findet man dich eigentlich wenn man jetzt nochmal sagt man möchte sich auf deine Spuren begeben?
00:39:09: Eintauchen, du gibst ja Onlinekurse.
00:39:11: Du bist bei Instagram zu finden und hast selber ein Podcast als Sprachgeflüster und du bietest auch Beratungen und Coaching an?
00:39:19: Genau!
00:39:19: Also ich habe eine Praxis vor Ort hier in Fürth bei Nürnberg und im Netz findet man mich unter Sprachgold.
00:39:27: also da biete ich ganz viele kostenlose Ressourcen auch an für Eltern die sich informieren wollen und proaktiv sind.
00:39:33: und Videokurse genau alles was du gerade schon genannt hast Coachings und Beratung um eben präventiv Dinge auch einfach herzuwerden, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist sozusagen.
00:39:44: Und da nicht mehr rausgeholt werden kann... Wie ist denn?
00:39:47: Das sprichst du dann kein Frankisch Patrizia!
00:39:50: Kannst du
00:39:52: davon?
00:39:54: Ich bin eigentlich aus Thüringen.
00:39:55: Ah okay.
00:39:57: Okay gut, dann haben wir das auch geklärt.
00:39:59: Patrizian vielen Dank, mach's gut bis dahin.
00:40:01: Bis gut danke dir.
00:40:03: Das war beste Vaterfreuden
00:40:05: eine Produktion von auf die Ohren
00:40:08: He he!
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